Verborgene Theken: Devi in Norsingen

Annica Jacobs & Carina Ruggiero

Wir bekamen einen Tipp: Testet doch mal das indische Restaurant Devi. Also setzten sich unsere beiden Restaurant-Testerinnen Annica und Carina in den Zug und fuhren nach Norsingen.



Die Anfahrt: Norsingen

Als wir hörten, dass das indische Restaurant Devi in Norsingen liegt, konnten wir es zunächst gar nicht lokalisieren und befürchteten eine längere Anfahrt. Dann aber waren wir positiv überrascht: Norsingen ist mit der Bahn problemlos in 12 Minuten vom Freiburger Hauptbahnhof aus zu erreichen. Nach einem kurzen Fußmarsch ist das Devi dann nicht zu verfehlen, da es vor allem durch eine große Leuchtreklame auf sich aufmerksam macht.

Die Location

Bevor das Devi im September 2003 nach Norsingen zog, waren Riton und sein Team noch in Buggingen anzutreffen. „Mittlerweile gefällt es uns hier aber noch besser“, verrät uns der Inhaber.

Von außen macht das indische Restaurant - abgesehen von der dorfschrillen Leuchtreklame - eher einen unscheinbaren Eindruck. Dafür besticht es aber durch ein liebevolles, sehr sauberes Interieur. Auch wenn uns das „typisch Indische“ bei der Einrichtung gefehlt hat, haben wir uns dennoch sehr wohl gefühlt.

Ein Highlight für die wärmeren Tage ist der große Balkon, auf dem die Gäste im Sommer speisen  können.



 

Die Speisen

Als Vorspeise kann man zwischen typisch-indischen Suppen (zum Beispiel eine Gemüsesuppe mit Kürbis, Süßkartoffeln und Tomaten), verschiedenen Salaten sowie Häppchen (Garnelen oder Samosa-Teigtaschen) entscheiden.

Mittags gibt es täglich wechselnde Mittagsangebote. Hier bekommt man ein Erfrischungsgetränk, eine Suppe oder einen Salat und variierende Hauptgerichte mit Currysoße und Basmatireis für 7,90 Euro!

Als Vorspeise testeten wir eine mit würzigem Koriander abgeschmeckte Linsensuppe -  auf Empfehlung der Mitarbeiter mit Chapati Brot, einem dünnen, weichen Brot aus Vollkornmehl. Eine gelungene Kombination! Danach gab es ein Hähnchencurry mit Zwiebeln, Tomaten und Paprika.

Außerdem kosteten wir „Pakora“ – frittierte Garnelen im knusprigen Kichererbsen-Teigmantel. Lecker! Alle Gäste bekommen zu den Gerichten außerdem Chilli-, Mango- und Joghurtsoße serviert, um das Essen nach Belieben zu verfeinern. Aber aufgepasst: Die Chilli-Soße ist extrem scharf...

Die Desserts

Inhaber Saha Rito berichtet uns, dass süße Kichererbsenbällchen in Indien besonders beliebt sind. Diese gibt es selbstverständlich auch im Devi. Eigentlich waren wir so satt, dass wir auf den Nachtisch verzichten wollten. Plötzlich brachte Riton jedoch „Gulab Jamun“ an unseren Tisch – das sind frittierte Käsebällchen aromatisiert mit Zuckersirup (Foto unten).



Das Team

Das Team besteht aus indischen und deutschen Mitarbeitern. Der Inhaber, Saha Riton, lebt nun schon seit einiger Zeit in Deutschland. Er hat immer ein Lächeln auf dem Gesicht und gibt seinen Gästen gerne den ein oder anderen kulinarischen Tipp.




Adresse:

Indisches Restaurant Devi
Bundesstr. 2
79238 Norsingen
Telefon: 07633.8066569
Web: Devi Norsingen
E-Mail: info@indischesrestaurdevi.de

Öffnungszeiten:

Dienstags bis Sonntag 11.30-14.00 Uhr und  17.30-22.00 Uhr. Montag ist Ruhetag

Mehr dazu:

 

Fotos: Annica Jacobs und Carina Ruggiero

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