Einzelhandel

"Z’Friburg in der Stadt" sagt Megasamstag im Oktober ab

Simone Lutz

Der Shopping-Samstag im Herbst fällt aus: Die Aktionsgemeinschaft Z’Friburg in der Stadt hat beschlossen, den Aktionstag am 10. Oktober wegen der Corona-Pandemie abzusagen.

"Ein Mega-Samstag wäre einfach das falsche Zeichen", sagt Geschäftsführerin Susanne Atila. Nach den rechtlichen Vorgaben sind Großveranstaltungen bis zu 500 Personen erlaubt. "Die Geschäfte könnten natürlich bis 22 Uhr aufmachen", sagt Atila, "aber allein die Anfahrt von tausenden von Menschen sowie das Rahmenprogramm wären ein Problem." Auch wenn Menschen vor den Läden anstehen müssten, könne ein Abstand von 1,50 Metern nicht garantiert werden. Dies zusammengenommen habe die Händlergemeinschaft bewogen, Abstand vom Megasamstag zu nehmen.


Eigentlich gibt es zwei Megasamstage pro Jahr

Normalerweise lädt Z’Friburg zwei Mal im Jahr zum Megasamstag, an dem die Geschäfte in der Innenstadt bis 22 Uhr (früher 24 Uhr) offen haben und es ein buntes Programm in der ganzen Stadt gibt. Bereits im Mai war der Megasamstag ausgefallen, eigentlich zugunsten eines verkaufsoffenen Sonntags – dem ersten in der neueren Freiburger Geschichte. Dieser Shopping-Sonntag am 5. Juli sollte als einmalige Ausnahme während des Stadtjubiläums stattfinden – um die Frage, ob Freiburg einen verkaufsoffenen Sonntag braucht, hatte es in der Vergangenheit scharfe Kontroversen gegeben. Aber auch die einmalige Ausnahme kam nicht zustande: Wegen der Corona-Pandemie fiel das Einkaufen am 5. Juli aus.