Semesterbeginn

Wie war’s bei… der Erstsemesterakademie?

Clara Müller

Kurz vor Semesterbeginn hat die "Erstsemesterakademie BaWü zukunftsfähig" an der Uni stattgefunden. Eine Gelegenheit für Erstis, eine Einführung in die Studi-Welt zu bekommen, Kontakte zu knüpfen und sich rund um das Thema Nachhaltigkeit auszutauschen.

Der Rahmen

Studierende, die suchend durch das Gebäude laufen: es ist für die meisten das erste Mal, dass sie in der Uni sind. Die Uni Freiburg nimmt an der "Erstsemesterakademie BaWü zukunftsfähig" teil. Diese findet an mehreren Hochschulen in Baden-Württemberg statt. Die Idee ist es, neue Studierende direkt für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren. "Das Ganze ist von Studis für Studis. Wir möchten einen Austausch auf Augenhöhe und zum Mitmachen animieren", so Paulina. Sie gehört zu den ehrenamtlichen Studierenden, die die drei Tage der Erstsemesterakademie organisiert haben. Alle von ihnen sind in einer Hochschulgruppe tätig, die sich für Nachhaltigkeit, Umweltschutz und neue Ideen einsetzt. Mehr als 150 Anmeldungen von Bachelor- und Mastererstsemestern habe es gegeben, erzählt Paulina. 50 durften schließlich durch ein Losverfahren teilnehmen.

Das Programm

Vorträge zum Klimaschutz, Workshops und eine alternative Stadtführung, die an nachhaltige Orte der Stadt führt. Das Programm ist vielseitig – das Thema Nachhaltigkeit wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, aber auch die Uni wird vorgestellt. Bei einem Workshop zur Nachhaltigkeit an Hochschulen sammeln die Erstis ihre Ideen für eine grünere Uni: Ausbau der Fahrradstellplätze, mehr Grünflächen, Papier sparen. Nebenbei lernen sie, was an der Uni bereits getan wird und wo Ansatzpunkte zur Verbesserung sind. Um sich direkt engagieren zu können, findet am letzten Tag der Erstsemesterakademie der "Markt der Möglichkeiten - Nachhaltigkeitsedition" statt. Hier stellen sich zehn Hochschulgruppen im Mensagarten vor, die in dem Themenbereich aktiv sind.

Die Stimmung

Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind gerade erst nach Freiburg gezogen, für sie ist nicht nur die Uni, sondern alles neu. Somit sind die drei Tage geprägt vom Kennenlernen. Im Workshop werden kurz die Handynummern ausgetauscht und beim gemeinsamen Mittagessen in der Mensa kommt man ins Gespräch. Das gemeinsame Interesse an nachhaltigen Themen und die Motivation etwas zu tun, schweißt zusammen. "Unterschiedliche Menschen interessieren sich für das gleiche Thema, da kann man sich hochpushen", so ein Teilnehmer.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Psychologie, VWL, Jura, Umweltnaturwissenschaften: In der Gruppe sind verschiedene Studiengänge vertreten. Lena und Yolanda fangen ihr Studium der Umweltnaturwissenschaften an. Die beiden sind gerade erst nach Freiburg gezogen, kennengelernt haben sie sich am ersten Tag der Akademie. Auch wenn sie sich schon davor mit den Themen Nachhaltigkeit und Umwelt beschäftigt haben und nun sogar in dem Bereich studieren möchten, würden sie viel Neues lernen, frische Denkanstöße bekommen, so die beiden. Die Gruppe ist bunt gemischt – während manche schon sehr viel Vorwissen mitbringen, haben sich andere aus reinem Interesse angemeldet.

Fazit

Drei Tage zwischen Input und Kennenlernen. 50 junge Menschen mit dem gleichen Interesse und der gleichen Situation treffen aufeinander. Bei lockerer Stimmung kommt man schnell ins Gespräch. Das die Veranstaltungstage dabei unter dem Thema Nachhaltigkeit stehen, erleichtert es ungemein, da ein gemeinsames Steckenpferd direkt gefunden wurde. Die Erstsemesterakademie ist eine gute Möglichkeit, Freiburg, Gleichgesinnte und die Uni kennenzulernen und dabei auch noch Infos zu einem wichtigen Thema zu bekommen.