Club der Freunde

Branchentreffen

Wie Südbadens Konzertveranstalter auf dem Reeperbahnfestival netzwerken

Das Reeperbahnfestival Hamburg ist zum wichtigen Treffen der Musikwirtschaft geworden – und damit auch für Südbadens Konzertveranstalter zum Pflichttermin.

Klappern gehört zum Geschäft. Gerade in einer offiziellen Rede eines Branchenmeetings wie dem Reeperbahnfestival Hamburg. Sie soll dem geladenen Publikum schmeicheln, um dessen Metier es gerade geht. Und den Vertretern von Politik, Verwaltung und Wirtschaftsförderung versichern, aufs richtige Pferd gesetzt zu haben. Und so hat Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher vor ein paar Tagen einen unbescheidenen Vergleich formuliert. In seiner kurzen, in sehr eckigem Englisch vorgetragenen Eröffnungsansprache hob er das Reeperbahnfestival auf eine Stufe mit der Berlinale und der Buchmesse in Frankfurt.
Die Zahlen
Allein: Der Mann hat Recht. Schon die nackten Zahlen rechtfertigen es, das Treffen der Musikwirtschaft, das sich größtenteils auf dem züchtigeren Teil von Hamburgs Amüsiermeile abspielt, in einem Atemzug mit den Großereignissen für Film und Literatur zu nennen. 2006 als reine Konzertreihe in den Clubs der Stadt mit 9000 Besuchern gestartet, öffnete sich das Reeperbahnfestival 2007 für das Fachpublikum. Das war damals mit zwei Hundertschaften vertreten – und heute? Als das Festival am Sonntag zu Ende ging, bilanzierten die Veranstalter 5500 Fachbesucher aus 56 Ländern, 600 Konzerte, 40   000 Fans bei den kostenpflichtigen Auftritten plus Zehntausende bei den Gratiskonzerten in ...

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