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Zufall

Wie sich zwei Freunde nach ihrer Flucht aus Syrien zufällig in Offenburg wieder treffen

Ein syrischer Student trifft in Offenburg einen fast vergessenen Freund wieder. Die berührende Geschichte einer Freundschaft, die der Krieg beinahe zerstört hätte.

Es ist die Geschichte von einer Freundschaft, die der Krieg beinahe zerstört hat – und die den Krieg letztendlich als das entlarvte, was er ist: ein sinnloses Blutvergießen, bei dem es kein Gut und Böse gibt. Fadi Farah* und Ahmad Radwan*, der eine Christ, der andere Muslim, waren an der Universität in Damaskus beste Freunde. 2012 bricht der Kontakt ab – und fünf Jahre später treffen sich die beiden zufällig in Offenburg wieder.

Alle aus der Clique sind geflohen
"Wir haben alles zusammen gemacht", erzählt der 28-jährige Fadi, während er in der Küche seiner Offenburger WG an einer Tasse Tee nippt. Ahmads und seine Lieblingsbeschäftigung sei das Gitarrespielen gewesen. "Ahmad hatte ein gute Stimme. Er spielte klassische Gitarre, ich elektrische, und er sang dazu. Wir haben oft für Freunde Musik gemacht", erinnert sich der Syrer. Eine Clique von zehn seien sie damals an der Uni gewesen – inzwischen ist niemand mehr von ihnen in Syrien. Alle sind vor dem Krieg geflohen, nach Spanien, Kanada, Armenien, in die Arabischen Emirate und nach Deutschland.

"Unsere Wege haben sich einfach getrennt. Es ...

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