Coronavirus

Uni Freiburg stellt Lehrbetrieb bis 19. April ein

Gina Kutkat

Jetzt macht die Uni ganz zu: Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hat die Uni Freiburg am Freitagmittag ihren Lehrbetrieb eingestellt. Die Regelung gilt zunächst bis 19. April.

Die Freiburger Albert-Ludwigs-Universität hat ihren Lehrbetrieb am Freitagmittag eingestellt. Das verkündet sie auf ihrer Website. Dies betrifft alle Lehrveranstaltungen und Prüfungen, die nicht digital durchgeführt werden. Das bedeutet, dass alle Lehrveranstaltungen abgesagt und nicht stattfinden werden und alle Prüfungen ausfallen. Die Regelung gilt zunächst bis zum 19. April 2020. Am 20. April würde das Sommersemester 2020 regulär wieder starten.


Die Einstellung sei zum Schutz der Studierenden und Beschäftigten sowie zur Eindämmung der Corona-Infektionen erfolgt, heißt es in einer kurzen Info auf der Uni-Homepage.

Was Fristen, Ersatztermine und Abschlussarbeiten angeht, kann die Uni Freiburg derzeit noch keine Aussagen machen. Für 15 Uhr ist eine Konferenz mit anderen Hochschulen aus Baden-Württemberg angesetzt, so Uni-Sprecher Nicolas Scherger.

Welchen Einfluss hat das Coronavirus auf den Betrieb der anderen Hochschulen in Freiburg?

An der Macromedia Hochschule startet das Sommersemester 2020 wie geplant am Montag, 16. März. Der Campus bleibt allerdings geschlossen und alle Lehrveranstaltungen finden online statt. Bei Studiengängen wie Fotografie sollen Lösungen gefunden werden, in dem man beispielsweise im Freien unterrichtet.

An der Evangelischen Hochschule ist der Vorlesungsbeginn auf den 20. April verschoben, ursprünglich wären die Studierenden am 30. März gestartet. Auch an der Katholischen Hochschule finden vor dem 20. April keine Lehrveranstaltungen statt. "Das gilt auch für teilnehmerfinanzierte Studiengänge und Weiterbildungen an allen drei Standorten der Hochschule", heißt es auf der Homepage.

Bis zum 19. April 2020 wird es auch an der Hochschule für Musik keine Lehrveranstaltungen und keine Konzerte geben. "Wir gehen derzeit davon aus, dass mit der Verschiebung eine vollständige Schließung der Hochschule für den Lehr- und Übebetrieb einhergeht", heißt es auf der Homepage. "Auch alle für diesen Zeitraum geplanten Veranstaltungen und Prüfungen müssen entfallen."