Club der Freunde

Pandemie

Wie die Freiburger Zeitung im Jahr 1918 über die Spanische Grippe berichtete

Die Spanische Grippe legte im Herbst 1918 das Leben in Freiburg und Südbaden lahm. Wie die Menschen gegen die Pandemie kämpften – und wie sie starben, zeigt ein Blick in die Freiburger Zeitung.

Das vielfache Sterben schlägt sich unübersehbar auf den Anzeigenseiten nieder: Die Lehrerin Berta Kunzweiler ist 21 Jahre alt, als sie "nach kurzer, schwerer Erkrankung" stirbt. Der 17-jährige Bürogehilfe Hans Drechsler stirbt "nach kurzer, schwerer Krankheit." Meta Hasler stirbt "unerwartet, nach zweitägiger Krankheit" – sie wurde 13 Jahre alt. Die zahlreichen Todesanzeigen in der Freiburger Zeitung zeigen ein klares Muster: Die zweite und tödlichste Welle der Spanischen Grippe trifft im Herbst 1918 vor allem die Jungen.
Die Spanische Grippe
"Die Spanische Grippe bedeutete die größte Vernichtungswelle seit dem Schwarzen Tod im Mittelalter, ja vielleicht sogar die größte der Menschheitsgeschichte", schreibt die britische Wissenschaftsjournalistin Laura Spinney in ihrem Bestseller "Die Welt im Fieber". Moderne Schätzungen gehen davon aus, dass von 1918 bis 1920 der Pandemie weltweit zwischen 20 und 50 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Für die Stadt Freiburg ...

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