Club der Freunde

Hans-Bunte-Fall

Prozess um mutmaßliche Gruppenvergewaltigung: Zwei Angeklagte sprechen von einvernehmlichem Sex

Im Hans-Bunte-Prozess haben zwei Angeklagte die Vorwürfe gegen sie und neun weitere Männer bestritten. Auf Nachfragen der Staatsanwaltschaft reagierte ein Angeklagter teils sehr gereizt.

Im Prozess zur mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung beim Hans-Bunte-Areal in Freiburg hat am Mittwoch zunächst der einzige deutsche Angeklagte ausgesagt. Er war am 23. Oktober von sich aus zur Polizei gegangen. Timo P. hat nun vor der Jugendkammer des Landgerichts als erster der Angeklagten nicht nur Angaben zur Person gemacht, sondern auch zur Sache ausgesagt. Später hat an diesem vierten Verhandlungstag auch der mutmaßliche Haupttäter Majd H. über seinen Anwalt Jörg Ritzel eine Erklärung verlesen lassen und in vier Sätzen alle Tatvorwürfe zurückgewiesen.
Timo P. kam nach seiner Darstellung in jener Nacht im Oktober 2018 gegen 0.30 Uhr mit seiner Freundin und einer ihrer Freundinnen im Club "Hans-Bunte-Areal" an. Zuvor habe man zu Hause mit Biermischgetränken "vorgeglüht". Zudem will P. zuvor über den Tag hinweg fünf Joints geraucht und dann am Abend noch "Kokain gezogen" haben.
Gleich nach der Ankunft im Club habe P. seinen Freund Majd H. angerufen. Der 23 Jahre alte Syrer bat demnach Timo P., ins Wäldchen nahe des Clubeingangs zu kommen, weil er Hilfe brauche. Dort ...

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