Freiburg

Polizei war mit Aufregung um eine Katze in der Wiehre beschäftigt

BZ-Redaktion

Viel Aufregung gab es um eine Katze im Freiburger Stadtteil Wiehre. Wurde sie an einem Laternenpfahl festgebunden? Am Ende löst sich alles in Wohlgefallen auf. Sie hatte sich selbst verheddert.

Ein Anrufer alarmierte in der Nacht zum Sonntag, 1. November, gegen 3.20 Uhr über den Notruf die Polizei: An einem Laternenpfahl an der Basler Straße sei eine Katze mit einem Leintuch festgebunden und stranguliere sich. Die Polizeibeamten zögerten nicht und fuhren zum Tatort. Dort fanden sie allerdings keinen inkriminierten Sachverhalt vor. Der Passant hatte das Tier bereits losgebunden, die Katze hatte sich daraufhin aus dem Staub gemacht.


Es bedurfte weiterer Ermittlungen, um festzustellen, dass die Katze zwar verletzt, aber bereits versorgt war. Sie hatte sich mit ihrem Verband unglücklich in einem Zaun verwickelt. Ein vorsätzliches Festbinden – also Tierquälerei – lag nicht vor und damit auch kein Grund für weitere Aktionen von Polizei oder Staatsanwaltschaft.