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Endingen / Rumänien

Mutmaßlicher Mörder von Carolin G. wurde in Rumänien fahrlässig freigelassen

Der mutmaßliche Mörder von Carolin G. aus Endingen stand bereits im Jahr 2005 wegen einer Bluttat in Rumänien vor Gericht. Das geht aus Akten hervor, die der Badischen Zeitung exklusiv vorliegen. Damals ging es um eine Messerattacke auf eine 23-jährige Prostituierte, die schwer verletzt überlebte. Warum wurde die Anklage gegen den Verdächtigen fallen gelassen?

Die rumänischen Gerichtsakten, die der Badischen Zeitung exklusiv vorliegen, sind brisant: Die damals 23-jährige Ionela B. war im April 2005 von jenem Mann niedergestochen worden, der Carolin G. aus Endingen getötet haben soll. Catalin C. wird zudem dringend verdächtigt, im Januar 2014 im österreichischen Kufstein die Austauschstudentin Lucile K. sexuell missbraucht und ermordet zu haben. Doch 2005 kam es nicht einmal zu einem Prozess.

Möglich ist, dass das Gericht Ionela B. nur nicht ernst nahm, weil sie als Prostituierte arbeitete. Der Badischen Zeitung liegen die Protokolle aus dem Gericht im rumänischen Iasi vom Mai 2005 vor. Sie zeigen, wie schlampig und fahrlässig damals argumentiert und gehandelt wurde.

Ionela B. war am 28. April 2005 von einem ...

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