Kleinststadtgeheimtipps: Glottertal

David Weigend & Philipp von Ditfurth

Willkommen zu unseren Kleinststadtgeheimtipps. Diese Serie soll das listen, was man nicht unbedingt in einer Touristenbroschüre findet. Ortschaften der Region, gezeigt von ihren Bewohnern. Habt Ihr Lust, eine Folge zu schreiben? Schickt eure Kleinststadtgeheimtipps an info@fudder.de



Glottertal

Gibt’s seit: 1112

Herkunft des Namens: Die Glotter ist ein Fluss. Sie entspringt am Kandel und mündet in die Elz.

Hier trifft sich die Jugend: im Severin hinter der katholischen Pfarrgemeinde St. Blasius. Jeden zweiten Freitagabend gibt es hier „Bier und Rock“.

Das sagt die Jugend: „Ich lebe gerne hier, weil Glottertal Schwarzwaldromantik bietet und bloß einen Katzensprung von den Städten der Rheinebene entfernt liegt. Hier kennt jeder jeden – da die Menschen relativ freundlich sind, sehe ich das als Pluspunkt.“ (Florian Drayer, 20)

Das hört der Bürgermeister: Led Zeppelin, Blasmusik, Tschaikowsky (Eugen Jehle, CDU)

Pflichttermine: der Maihock auf dem Streckereck (1. Mai) und die Fronleichnamsprozession mit Blumenteppich (22. Mai)

Gastrotipp: Vesper und Most im Wuspenhof (wuspenhof.de)

Mitbringsel: Zibärtle (Schnaps von der Wilden Pflaume)

Häufigster Nachname: Reichenbach (über 70 Nennungen)

Kurioser Verein: Hackbrett-Ensemble



Die Dorf-Schlagzeile: „Schön, dass Sie wieder da sind, Herr Professor!“ (aus der Frau im Spiegel, Oktober 1988). Anlass war der Beginn der zweiten Staffel der Schwarzwaldklinik im ZDF

Kicker: Der SV Rot-Weiß Glottertal spielt in der Kreisliga A, Staffel 2. Der wichtigste Torschütze ist Martin Strecker (bisher 15 Tore).

Foto-Galerie: Philipp von Ditfurth

Tipp: Wartet einen Augenblick, bis die Galerie komplett geladen ist. Ihr könnt euch dann ganz bequem jeweils das nächste Foto anzeigen lassen, indem ihr auf eurer Tastatur die Taste "N" (für "next") drückt.