Hochkultur

In "Fragen an Charlotte" im Südufer geht es um Heimatlosigkeit

Charlotte Wagner

Wie Erinnerung sichtbar, Vergangenes unvergessen machen? Das bewegt die Akteure des Cargo Theater bei ihrer Wiederaufnahme der Theaterperformance "Fragen an Charlotte" am Freitag im Südufer.

Als die Berliner Künstlerin Charlotte Salomon 1940 im südfranzösischen Exil ihr Werk "Leben oder Theater" begann, war sie gerade 23. In ihrer Erzählung zeichnet sie expressionistische Welten im Stile von Graphic Novel oder Comic, die uns das Zeitgeschehen der 30er Jahre nahebringen.


Vier Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Tanz, Musik, Schauspiel und Licht-Design setzen sich am Freitag im Südufer im Stück "Fragen an Charlotte" forschend mit Charlottes einzigartigem Werk und dessen existentiellen Themen auseinander, die auch heute hochaktuell sind: Erfahrung von Ausgrenzung, Heimat(losigkeit), Identität. Die junge Künstlerin wurde 1943 in Auschwitz ermordet. - Welche Fragen hätten wir heute an sie?
  • Was: Theaterperformance nach "Leben oder Theater" von Charlotte Salomon des Cargos Theater
  • Wann: Freitag, 21. Februar, 20 Uhr, Samstag, 22. Februar, 20 Uhr
  • Wo: Südufer, Haslacherstraße 41
  • Eintritt: 16/10 Euro (ermäßigt)