Club der Freunde

Eishockey

Geisterspiele beim EHC Freiburg sind wie Dosenbier statt Champagner

Zwischen den Jahren ist Eishockey am schönsten – doch es gibt nur Geisterspiele. Keine Tränen, kein Trost und keine Ekstase. Wie fühlt sich ein EHC-Heimspiel in der fast leeren Halle an?

"Alle pfeifen. 1000 Mittelfinger gehen hoch. Das ist sonst am geilsten." EHC-Kapitän Simon Danner vermisst sogar die feindseligen Gegner-Fans bei Auswärtsspielen Es sieht nur so aus, als sei die Tribüne voller Menschen. Doch die Zuschauer hinter der Spielerbank des EHC sind alle nur aus Pappe. Um ihrem Team den Rücken zu stärken, haben Dutzende EHC-Fans Pappfiguren mit ihrem Foto auf den Sitzschalen montieren lassen. Als Geste der Unterstützung.
Drüben in der Südkurve hängt ein riesiges Transparent in den Vereinsfarben: "Fans, Sponsoren, Verein – in der Pandemie seid Ihr nicht allein. Danke an alle". Außer den beiden Teams verfolgen an diesem Montagabend nur etwa 25 Menschen die 2:5-Niederlage des EHC gegen die Bietigheim Steelers – Vorstandsmitglieder, Journalisten, Ärzte, Zeitnehmer, verletzte Spieler.
Fotos: EHC Freiburg – Bietigheim ...

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