Club der Freunde

"Jemand Zuhause!"

Für die Freiburgerin Atossa Beheschti Gohar sind Tanzen und Kochen Magie

Die Freiburgerin Atossa Beheschti Gohar stammt aus Teheran – und ist seit Jahrzehnten in zwei Kulturen zuhause. Sie schaut voll Hoffnung und Sorge auf den Iran.

Man lässt das sachliche Treppenhaus hinter sich und reist in Atossa Beheschti Gohars Wiehre-Wohnung ein bisschen nach Persien. Teppiche, Kissen, Messinglampen. Mit ihrer Herkunft fühlt sich die Iranerin eng verwoben, aufgewachsen im urbanen Teheran der 70er-Jahre und sehr verbunden der traditionsreichen Umgebung, in der sie die Ferien einst bei ihrer Urgroßmutter am Kaspischen Meer verbrachte. Nach etlichen Etappen arbeitet sie heute als angehende Analytikerin für Kinder und Jugendliche. Und schaut voll Sorge und Hoffnung auf den Iran. Heimat
Iran
Als Atossa Beheschti 1970 in Teheran geboren wurde, war Schah Reza Pahlevi an der Macht. Teheran wurde das Paris des Orients genannt, erzählt sie, Frauen trugen Miniröcke. "Das Leben in Teheran war damals sehr westlich orientiert mit vielen Selbstverständlichkeiten und Freiheiten", referiert Atossa Beheschti Gohar, "aber auch der Geheimdienst war allgegenwärtig, das Leben Oppositioneller war auch damals immer in Gefahr." Ihr Alltag als Kind und Jugendliche in Iran ...

Wenn du die kostenpflichtigen Artikel auf fudder lesen möchtest, werde einfach Digitalabonnent der Badischen Zeitung. Mit BZ-Digital Basis hast du vollen Zugriff auf fudder, auf die Website BZ-Online und auf die News-App BZ-Smart:


Du hast schon einen Zugang? Bitte einloggen >>