Club der Freunde

Die Nachtaktiven

Fünf Menschen aus der Region erzählen von ihrer Arbeit in Sommernächten

Auf dem Mähdrescher oder bei einer Traumhochzeit: Viele Berufe lassen sich nur nachts ausführen. In der BZ erzählen fünf Menschen, wie sie ihre Arbeit in der Nacht erleben.

Wenn sie die Lichter dimmt, der Film beginnt, das Popcorn raschelt, dann ist das für Andrea Untch ein ganz besonderer Moment. Die 32-Jährige arbeitet beim Freiburger Sommernachtskino und berichtet von ihrem Arbeiten in lauen Nächten, ebenso wie ein Landmaschinenmechaniker, ein Pfandsammler, eine Hochzeitsplanerin und ein Notfallsanitäter.
Daniel Zimmermann (27): Landmaschinenmechaniker aus Friedenweiler
"Mit 16 Jahren habe ich den Traktorführerschein gemacht, seither gehe ich jeden Sommer mit dem Mähdrescher raus auf die Felder. Ich beginne mit der Ernte von Weizen und Mais meist gegen Mittag und arbeite – mit Pausen – häufig bis spät in die Nacht, manchmal bis 4 Uhr morgens. So lange eben, bis das Getreide zu feucht wird.
Ich liebe es, wenn die Sonne über dem Feld untergeht, wenn ich den klaren Sternenhimmel sehe, wenn die Welt um mich herum immer leiser wird und nur noch das monotone Surren meines Mähdreschers zu hören ist. Dann hocke ich auf meinem luftgefederten Sitz in einer hochmodernen Kabine drei Meter über dem Boden und schleiche entspannt mit vier bis sechs ...

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