Fridays for Future

Fridays for Future ruft am Freitag zum Klimastreik auf

Anika Maldacker

Es soll ein Zeichen vor der Bundestagswahl sein: Am Freitag ruft die Freiburger Ortsgruppe von Fridays for Future wieder zum Klimastreik auf – zusammen mit rund 250 anderen deutschen Städten.

Zwei Tage vor der Bundestagswahl ruft Fridays for Future bundesweit zum Klimastreik auf. Auch die Freiburger Ortsgruppe veranstaltet eine Demonstration vor Ort. Daher kann es in der Innenstadt zu Verkehrsbehinderungen kommen. Auch in 350 weiteren Orten Deutschlands oder mehr als 1000 Städten weltweit soll gestreikt werden. "Uns ist vor der Wahl wichtig zu zeigen, dass viele junge Menschen kein Stimmrecht haben und sie aber von den Entscheidungen der Wahl am längsten betroffen sind", sagt Jule Pehnt von Fridays for Future. Gerade weil keine der Parteien das 1,5-Grad-Ziel ernst genug nehme. Die Veranstalter rechnen mit mehreren tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Die Kundgebung startet um 12 Uhr an der Ecke Friedrichstraße/Fahnenbergplatz, wo auch eine Bühne stehen soll. Gegen 13 Uhr wollen die Demonstrierenden Richtung Leopoldring und durch die Innenstadt ziehen. Vom Schlossbergring, über Greiffeneggring geht es über die Dreisamstraße, die Werthmannstraße und den Rotteckring zurück auf die Friedrichstraße. Im Laufe der Kundgebung sind mehrere Redebeiträge sowie Musik der Freiburger Band Äl Jawala geplant.

Auch der neugegründete Verein "Teachers for Future" ruft nun zum Klimastreik am Freitag auf. Dazu organisiert der Verein am Donnerstag einen sogenannten "Schulsturm" am Deutsch-Französischen Gymnasium, bei dem die Schülerschaft zum Austausch in Klimathemen ermutigen werden soll. Auch Initiativen wie das Ökumenische Bündnis der vier großen Kirchen Baden-Württembergs ruft zur Teilnahme auf.

Es ist der erste größere Klimastreik seit einem Jahr. Zuletzt hatten im September 2020 rund 6000 Menschen für mehr Klimaschutz demonstriert. Damals hatten die Fridays-for-Future-Ortsgruppe ein aufwendiges Hygienekonzept erstellt. Auch am Freitag sollen die Demo-Teilnehmer in Blöcke aufgeteilt werden. Über die gesamte Kundgebung hinweg gilt Maskenpflicht. Außerdem appelliert das Team, die 3G-Regeln einzuhalten.
Info: Das Team sucht noch Ordnerinnen und Ordner. Wer Interesse hat, kann sich unter kontakt@freiburgforfuture.de melden.

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