Coronavirus

Freiburger Mundenhof bittet Kranke und Elsässer wegzubleiben

Simone Höhl

Das erste schöne Frühlingswochenende steht an, da strömen die Massen auf Freiburgs Mundenhof. Das Tiergehege bittet Kranke und Gäste aus Risikogebieten, auf den Besuch zu verzichten.

Angesichts des Coronavirus und der Wetterprognose appelliert die Stadt Freiburg an die Vernunft der Besucherinnen und Besucher des Mundenhofs.

"Für den kommenden Sonntag ist herrliches Wetter angekündigt", so Rathaussprecher Toni Klein: Traditionell nutzten Tausende Menschen das erste schöne Frühlingswochenende für einen Besuch des städtischen Tiergeheges.


Ein Viertel der Besucher sind Elsässer

"In den Vorjahren waren das 5000 bis 8000 Menschen", so Klein. Grob geschätzt ein Viertel von ihnen komme normalerweise aus dem benachbarten Elsass.

Ob der Mundenhof wirklich offen bleibt, ist allerdings noch nicht entschieden. Der Krisenstab des Rathauses tagt am Freitag erneut und will dabei auch über das Tiergehege beraten.

Wo viele Menschen zusammenkommen, sei die Verantwortung jedes Einzelnen derzeit groß, teilt das Freiburger Rathaus mit. Es bittet alle Besucher, sich an die Empfehlungen zur Reduzierung der Infektionsgefahr zu halten – und Abstand zueinander zu halten.

Mundenhoffreunde, die krank sind oder aus Risikogebieten wie dem Elsass kommen, werden gebeten, auf den Mundenhof-Besuch zu verzichten.

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