Club der Freunde

Corona-Schutzimpfung

Freiburger Kieferorthopädin verschiebt Behandlung aus Angst vor geimpftem Kind

Sie hatte Angst, sich an der Corona-Impfung eines 13-jährigen Patienten "anzustecken": Eine Kieferorthopädin aus Freiburg hat deswegen einen Termin verschoben. Die Bezirkszahnärztekammer sieht keinen Handlungsbedarf.

Darf man als Zahnärztin einen 13-Jährigen fragen, ob er geimpft ist und diese Information weitergeben? Darf man als dessen Kieferorthopädin die Behandlung verschieben, weil man sich selbst wegen der Corona-Impfung des Kindes "schützen" will? Unglaublich, findet das die Mutter des 13-Jährigen. Ihre Beschwerde bei der Bezirkszahnärztekammer ging ins Leere – lockerlassen will sie nicht.
"Erst habe ich es gar nicht richtig kapiert", sagt die Mutter. Die Kieferorthopädin ihres 13-jährigen Sohnes hatte am 5. Juli angerufen, um einen Behandlungstermin abzusagen: Der sei zu gefährlich – angeblich für die Ärztin, weil der Sohn frisch geimpft war. Er dürfe im Augenblick auf keinen Fall ihre Praxis betreten, sagte die Kieferorthopädin, frühestens drei Wochen nach der zweiten ...

Wenn Du diesen Artikel lesen möchtest, solltest Du Mitglied werden in fudders Club der Freunde. Du unterstützt auf diese Weise jungen Journalismus in Freiburg.


Als Bonus gibt's für Dich exklusive Veranstaltungen und Gewinnspiele und vieles mehr: Elf Gründe, warum wir Dein Geld wert sind >>

Bist Du schon Mitglied in fudders Club der Freunde? Bitte einloggen >>