Corona-Pandemie

Freiburger Impfzentrum könnte bei früherem Impfstart erstmal nur unter Teillast arbeiten

Joachim Röderer

Würde der Corona-Impfstoff am 21. Dezember zugelassen, könnte auch das Freiburger Impfzentrum seine Arbeit aufnehmen. Allerdings nur mit gedrosselter Leistung – auch weil noch Software fehlt.

Beim Zentralen Impfzentrum auf der Messe Freiburg geht man immer noch davon aus, dass am 30. Dezember mit dem Impfen begonnen werden kann. Möglicherweise liegt der Impfstoff schon früher vor. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rechnet damit, dass die die Zulassung für den Impfstoff von Biontech und Pfizer bereits am 21. Dezember vorliegen könnte.

"Wir könnten natürlich auch früher anfangen, dann mit gedrosseltem Umfang", sagte Frank Uekermann, der den Aufbau des Impfzentrums von städtischer Seite koordiniert. Ein Problem gibt es aber noch: Die für die Registrierung der Impfwilligen benötigten Computer stehen zwar bereits in der Messehalle, was aber noch fehlt, ist die Software, die das Land zur Verfügung stellt.

Ob die Software schon zu einem vorgezogenen Impfstart parat wäre, weiß Uekermann im Moment noch nicht. Zumal sich die Informationen derzeit ständig änderten. Er geht davon aus, dass auch bei einem Impfbeginn unter Teillast täglich 300 bis 400 Menschen geimpft werden könnten.