Club der Freunde

Ausgangsbeschränkungen

Freiburg und das Virus: Drei dramatische Tage im März

Es war ein Alleingang, der wahrscheinlich Leben rettete: Wie es dazu kam, dass Freiburg als erste deutsche Großstadt wegen Corona ein Betretungsverbot für den öffentlichen Raum erlassen hat.

Es ist 21.08 Uhr an jenem Donnerstag, 19. März, als die Deutsche Presse-Agentur (dpa) eine Meldung mit dem Zusatz "Eil" hinaus ins ganze Land schickt: "Die Stadt Freiburg erlässt wegen der Corona-Pandemie ein Betretungsverbot für öffentliche Orte", heißt es da. Die Nachricht wird zur Top-Meldung in den Tagesthemen. Und nur wenige Minuten, nachdem die Juristen im Haus mit den sechs eng bedruckten DIN-A4-Seiten der Allgemeinverfügung fertig geworden sind, erklärt der aus dem Rathaus zugeschaltete Oberbürgermeister Martin Horn, warum Freiburg als erste Großstadt in Deutschland so weitreichende Einschnitte beschlossen hat. Er widerspricht nicht, als Moderatorin Caren Miosga das Betretungsverbot "faktisch eine Ausgangssperre" nennt.
Video: Martin Horn, parteilos, ...

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