Club der Freunde

#deutschrapmetoo

Frauen wehren sich gegen die Kultur der sexualisierten Gewalt in der Deutschrap-Szene

Frauenverachtung als Markenkern? Die MeToo-Debatte hat die deutsche HipHop-Szene erreicht, seit Wochen bebt es in der Szene: Immer mehr Betroffene trauen sich, Stellung zu beziehen.

"Egal, wie respektiert du irgendwann bist, du wirst nie dazugehören – du bist eine Frau." Diese Feststellung stammt von HipHop-Journalistin Visa Vie, sie legte sie einer Figur in ihrem Podcast-Krimi "Das allerletzte Interview" bereits 2018 in den Mund. Die Autorin muss es wissen: Als Rapperin gestartet, interviewte sie für das HipHop-Magazin 16Bars ab 2010 alle Größen der Deutschrap-Szene. Nun geht ein Beben durch diese Szene, denn das Verhalten einiger Protagonisten Frauen gegenüber wird auf vielen, auch rap-fernen Plattformen in Frage gestellt.
"Erst jetzt?" mag sich fragen, wer gängige Texte schon mal bewusst wahrnahm oder die klassische Rap-Video-Ästhetik vor Augen hat. Da werden Frauen "totgefickt", im Video-Clip sind vor allem ihre blanken Pobacken gefragt. All das wird als so typisch für den HipHop-Kosmos wahrgenommen, dass viele Menschen Frauenverachtung und Rapmusik gleichsetzen. Dass dies nicht nur die ...

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