Foto-Galerie: Attac-Kunst im Bächle

Josepha Schweizer

Normalerweise ist im Freiburger Bächle Wasser. Oder mal ein bisschen Müll. Oder Laub. Zur Zeit stolpert man rund um die Bächle aber eher über Hände, Haie oder Notenständer. Und das ist auch noch Kunst.



Die Sommerakademie des europäischen Attac-Netzwerks stellen noch bis zum 14. August  Kunstrobjekte in den Freiburger Bächle aus. Die Installationen sollen auf subtile Art und Weise auf sozialpolitisch aktuelle Themen Rund um Wasser aufmerksam machen.

Die "Bächletour" Ausstellung führt auf acht Stationen durch die Altstadt. Angefangen bei Oberlinden, wo man erfahren kann "Wer zu welcher Musik spielt". Auf den vier Notenständern im Oberlinden-Brunnen befinden sich zwar keine Noten, es werden aber vier Konzerne vorgestellt, die die Wasserprivatisierung befürworten und somit den Ton angeben.

Hier und an allen weiteren Kunstwerken wird auf orangefarbene Infotafeln der politische Hintergrund der Installation erklärt. Weitere Stationen sind beispielsweise am Münsterplatz, mit den Titeln "Flipper", wo es um Überfischung geht und "Wasser für Alle, nur 99 Cent!". Ein unerwarteter Blickfang ist das Kunstobjekt am Rathausplatz, dort ragen Schaufensterpuppenarme aus dem Bächle, die auf ungleiche Wohlstandsverteilung aufmerksam machen sollen.

Neben auffälligen Plätzen wie dem Bertoldsbrunnen, an dem sich "Finanzhaie" tummeln, sind die letzten zwei Ausstellungsstationen in der Fischer- und Gerberau. Dort sind im Gewerbefluss eine riesengroße vermüllte Weltkugel, sowie eine Installation mit dem Titel "Kreuzfahrt" zu sehen. Letztere soll über die Problematik von Globalisierungsgewinnern und Globalisierungsverlierern aufmerksam machen, da wirtschaftlich motivierte Migration ein zunehmendes Problem darstellt.

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