Club der Freunde

Studie

Feiern auf dem Lande: Das war die goldene Ära der Dorf-Diskos

Michael Fischer hat eine Studie über Aufstieg und Niedergang der Diskos auf dem südbadischen Land geschrieben. Ein Interview über Selbstverständnis, die Rolle der Discjockeys und viel rustikales Holz.

Sie hießen "Arche", "Waldpeter", "Inside", "Okay" oder "Fuchsbau", manche wie den "Heuboden" in Umkirch oder die Todtmooser "Schwarzwaldspitze" gibt es heute noch – südbadische Diskotheken, die die Jugend ganzer Jahrgänge geprägt haben, die auf dem Land und in Kleinstädten groß geworden sind. Deren Aufstieg und Niedergang zwischen 1970 und 1995 ist das Thema einer neuen Studie von Michael Fischer von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
BZ: In den Sechzigern stand die Elterngeneration der aufkommenden Rock- und Popmusik skeptisch bis ablehnend gegenüber. Wie war deren Haltung, als in den Siebzigern der Aufschwung der Diskos auf dem südbadischen Lande begann?
Fischer: Die Akzeptanz war zunächst nicht so groß, das hat sich dann aber schleichend verändert, hin zu mehr Verständnis für die Jugendlichen. Das zeigt sich zum Beispiel im Sowohl-als-auch-Charakter von ...

Wenn Du diesen Artikel lesen möchtest, solltest Du Mitglied werden in fudders Club der Freunde. Du unterstützt auf diese Weise jungen Journalismus in Freiburg.


Als Bonus gibt's für Dich exklusive Veranstaltungen und Gewinnspiele und vieles mehr: Elf Gründe, warum wir Dein Geld wert sind >>

Bist Du schon Mitglied in fudders Club der Freunde? Bitte einloggen >>