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Kommentar

Fall Carolin G.: Auch üble Nachrede ist eine Straftat

Nach dem wohl aufgeklärten Mord an Carolin G. wurde ein unschuldiger Rumäne im Internet zunächst als Täter bezeichnet. Dass er nun Strafanzeige stellt wegen Verleumdung, ist richtig.

Menschen sind neugierig, auch wenn es um schwere Verbrechen geht. Als die Polizei am Wochenende bekanntgab, sie habe den mutmaßlichen Mörder von Carolin G. aus Endingen festgenommen, wollten viele wissen, was für ein Mensch das ist, wie er aussieht. Viel war bis dahin nicht bekannt.

Er soll Fernfahrer sein, Rumäne, 40 Jahre alt, auch der Name der Spedition, für die er arbeitete, kursierte bereits. Mit Hilfe dieser Informationen stießen Hobbydetektive bei Facebook tatsächlich auf das Profil eines Mannes, zu dem die Beschreibung passte. Es bestand sogar eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Phantombild, das die Polizei seit April benutzte.

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