Kontrolle

Dreifach gesuchter Mann im Zug nach Freiburg festgenommen

BZ-Redaktion

Ein 35-jähriger ägyptischer Staatsangehöriger wurde am Montag in einem Fernzug kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann wegen dreier Delikte gesucht wurde. Jetzt sitzt er in Haft.

Ein Mann mit ägyptischer Staatsangehörigkeit ist am Montag von der Bundeszollverwaltung im Fernzug von der Schweiz kommend kontrolliert worden. Beim Abgleich der Daten fiel den Beamten auf, dass der Mann gleich dreimal in Deutschland gesucht wurde. Weil er gegen das Aufenthaltsgesetz verstoßen hatte, war er von einem Gericht rechtskräftig zu einer Geldstrafe von 1200 Euro verurteilt worden. Zudem wurde der 35-Jährige mit einem Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung gesucht. Ferner war der Mann nach der Ablehnung seines Asylantrags untergetaucht und wurde seitdem durch die zuständige Ausländerbehörde gesucht.

In Freiburg war die Reise des Mannes auf dem Bundespolizeirevier zu Ende. Da er die geforderte Geldstrafe vor Ort nicht bezahlen konnte, wurde er festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert, wo er eine 120-tägige Ersatzfreiheitsstrafe absitzen muss. Da er für den Aufenthalt in Deutschland keine gültigen Dokumente vorweisen konnte, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet. Nach Haftentlassung droht dem Mann die Abschiebung in sein Heimatland.