Sternschnuppen

Die Perseiden bescheren uns Freitagnacht ein Spektakel am Himmel

Tim Bergfeld

Eine kosmische Staubwolke sorgt in dieser Augustwoche für mehrere Nächte mit Sternschnuppen. Wer Perseiden sehen will, sollte sich einen dunklen Ort suchen – und lange wach bleiben.

Jedes Jahr zwischen dem 10. und 14. August gibt es nachts besonders viele Sternschnuppen zu sehen. Die sogenannten Perseiden sind eine Kometen-Staubwolke. Die Erde trifft auf ihrer Umlaufbahn jedes Jahr um die gleiche Zeit auf die Überreste eines Kometen namens Swift-Tuttle. Dieser zieht eine Staubwolke hinter sich her. Wenn die Staubpartikel mit etwa 200.000 Kilometer pro Sekunde in die Atmosphäre eintreten, sehen wir das als Sternschnuppen.

Thomas Presper, Leiter des Planetariums Freiburg, sagt: "Die Erde sammelt den Staub ein und wirkt sozusagen als kosmischer Staubsauger. So ein Staubband ist nicht sehr groß, wir fliegen in drei bis vier Tagen hindurch. Die Perseiden sind ein reicher Sternschnuppenstrom, man kann relativ viele Sternschnuppen sehen, bis zu 100 in der Stunde".

"Die Erde sammelt den Staub ein und wirkt sozusagen als kosmischer Staubsauger". Thomas Presper

Für die Perseiden-Nächte hat er folgende Tipps: "Leider haben wir in der Nacht mit den meisten Sternschnuppen vom 12. auf den 13. August Vollmond, daher wird man die schwächeren Sternschnuppen kaum sehen", so Presper. Man brauche etwas Geduld und einen dunklen Standort, am besten den Mond im Rücken. Außerdem sei die zweite Nachthälfte besser geeignet, um Sternschnuppen zu schauen.

Hier kannst du in Freiburg die Perseiden beobachten

In und um Freiburg kann man die Perseiden von mehreren Orten aus beobachten. Besonders gut eignen sich der Schauinsland und der Feldberg, weil es hier wenig Lichtverschmutzung gibt. Eine schöne Kulisse und eine tolle Aussicht bietet die Ruine Schneeburg. Vom Dietenbachpark und dem Rieselfeld aus hat man auch einen guten Blick und muss die Stadt nicht einmal verlassen.

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