Club der Freunde

Sigmund Günzburger

Die Geschichte des in Auschwitz ermordeten SC-Vizepräsidenten

Er war Freiburgs Zigarrenkönig, SC-Vizepräsident - und Jude: Sigmund Günzburger. 1942 ermordeten ihn die Nazis in Auschwitz. Hier ist seine Geschichte.

Am 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, gedenkt der deutsche Fußball seit einigen Jahren seiner Opfer der NS-Verfolgung. Uwe Schellinger, Archivar des SC Freiburg, hat versucht, die Biografie von Sigmund Günzburger zu rekonstruieren. Der Freiburger Jude war 1919 Vizepräsident des Sportclubs.

Günzburger war in der Stadt auch als "Zigarrenkönig" bekannt. In der Bertoldstraße 27, wo sich heute die Metzgerei Franz Winterhalter befindet, residierte vor rund hundert Jahren der 37-jährige Tabakspezialist und verkaufte Raucherwaren. Die Zigarrenhandlung war zugleich die erste Geschäftsstelle des SC Freiburg.

Viele Quellen gingen im Krieg verloren
"Günzburger organisierte auch die geselligen Vereinsveranstaltungen", erzählt Schellinger. "Da gab es die Weihnachtsfeiern in der Harmonie oder im Herdermer Jägerhäusle." Das SC-Vereinslokal, das "Ganterbräu" in der ...

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