Club der Freunde

Gegen Gender-Klischees

Darum entscheiden sich Männer für den Beruf des Erziehers

Männliche Erzieher sind für Kinderbetreuungseinrichtungen eine Bereicherung. Doch (zu) wenig Männer wählen diesen Beruf – auch weil sie bisweilen mit Vorurteilen zu kämpfen haben.

Gregor Renz hat seinen Traumberuf gefunden: Von morgens bis mittags ist er von Kindern umgeben. Er ist ein "Grundsteinleger" – und das macht für ihn die Aufgabe so spannend: Dass er ein wichtiger Teil in der Entwicklung eines Menschen ist. Dass er ein Kind fördern und stärken kann. Dass er Jungen und Mädchen auf die Aufgaben der Zukunft vorbereiten kann.

Mehr Zeit mit dem Erzieher als mit dem leiblichen Vater
In der Kita Taka-Tuka-Land ist Gregor Renz, 28, angestellt. Er ist einer von sechs männlichen Erziehern. Manchmal fühlt er sich wie ein Vater für die Kinder. Renz verbringt unter der Woche häufig mehr Zeit mit einem Kind als dessen leiblicher Vater. "Für viele Jungen und Mädchen stellen wir eine männliche Identifikationsfigur dar", sagt er. "Diese Chance sollten wir Männer nutzen."

Wirklich viele sind es bisher aber nicht, die diese Chance nutzen wollen. In Freiburg besteht generell ein Mangel an Erziehungskräften: sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Bei letzteren war und ist das allerdings traditionell schon immer so.

Die Koordinationsstelle "Männer in Kitas" dokumentiert bundesweit den Männeranteil in Kindertageseinrichtungen. In Freiburg zeigen die neuesten Zahlen von 2016, dass 10,9 ...

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