Freiburg

Am Samstag findet eine Kundgebung zu einem Jahr Kultur-Lockdown statt

Jennifer Fuchs

Ein trauriges Datum: Am Samstag jährt sich zum ersten Mal die Schließung der Kultureinrichtungen in Freiburg. Dazu veranstalten die Kulturgesichter0761 eine Kundgebung am Platz der Alten Synagoge.

Seit dem 13. März 2020 befindet sich die Freiburger Kulturszene im Lockdown. Viele Kulturschaffende oder in dieser Branche tätige Menschen verloren ihre Jobs, sind auf Grund der Pandemie verschuldet oder in Kurzarbeit. Der harte Kampf um Überbrückungsgelder und das anhaltende Berufsverbot zerrt an ihren Kräften. Um auf diese schlimme Situation aufmerksam zu machen, gründeten die Betroffenen im Herbst 2020 die Aktion "Kulturgesichter0761".

An diesem Wochenende steht die Freiburger Kultur seit genau einem Jahr still. Aus diesem Grund veranstalten die Mitglieder von "Kulturgesichter0761" am Samstag, 13. März von 14 bis 16 Uhr eine große Kundgebung auf dem Platz der Alten Synagoge, um auf ihre aktuelle Lage aufmerksam zu machen. Dabei wollen sie Lösungsvorschläge aufzeigen, wie Kultur trotz Pandemie stattfinden kann und neue Perspektiven für die Freiburger Kulturbranche diskutieren.

Ebenfalls eingeladen sind Oberbürgermeister Martin Horn sowie der erste Bürgermeister Ulrich von Kirchbach, um aus der Sicht der Stadt zu sprechen.
Die Kulturgesichter0761 freuen sich über alle Teilnehmende und bitten die aktuellen Coronahygieneregeln einzuhalten.

Was: Kundgebung "1 Jahr Kultur-Lockdown"
Wo: Platz der Alten Synagoge, Freiburg
Wann: Samstag, 13. März, 14 bis 16 Uhr

Infos:

Die Organisatoren suchen noch freiwillige Helferinnen und Helfer für eine ordnungsgemäße Durchführung. Wer als Ordnerin oder Ordner unterstützen möchte, kann sich per Mail an: anmeldung@kulturgesichter0761.de wenden.