Produktion

Am Donnerstag feiert "Learning Feminism from Rwanda" Premiere im Theater Freiburg

Lucia Bramert

Was kann Europa in Sachen Gleichberechtigung von Ruanda lernen? Das Theaterstück "Learning Feminism from Rwanda" geht dieser Frage am Donnerstag im Theater Freiburg auf den Grund.

Ruanda als Vorbild europäischer Forderungen nach Gleichberechtigung für Frauen und Männer? Immerhin sind dort 61 Prozent der Abgeordneten im Parlament weiblich, im Gegensatz zu knappen 31 Prozent in Deutschland.

Die Produktion "Learning Feminism from Rwanda" wirft die Frage auf, was Europa von Ruanda über Frauen-Quoten und Geschlechterpolitik noch lernen kann, und welchen Einfluss so eine Politik auf Kultur und Geisteshaltung hat.

Inszeniert vom preisgekrönten freien Performancekollektiv Flinn Works, das für drei Spielzeiten zu Gast am Theater Freiburg ist, zeichnen die fünf Performednen in "Learning Feminism from Rwanda" die Spur des ruandischen Feminismus nach und werfen einen Blick hinter die Kulissen, jenseits der glänzenden Statistiken. Das Publikum erwarten flammende Reden, Statistiken, Klagelieder und Protestchoreografien im Wechsel, für Europa, für die Geschlechtergerechtigkeit.

Aufgrund der Corona-Pandemie werden zwei Performende live und drei per Video auftreten.
Was: Theaterstück "Learning Feminism from Rwanda"
Wann: Premiere am Donnerstag, den 7.10., 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: Freitag 8.10. und Samstag 9.10.
Wo: Theater Freiburg, Kleines Haus
Tickets: Normalpreis 17/21 Euro, Schüler/Studierende zahlen nur 9 Euro