Infizierter Patient

30 Mitarbeitende der Freiburger Uniklinik in Corona-Quarantäne

BZ-Redaktion

Die Uniklinik rät von Krankenbesuchen ab, nachdem sich ein Patient bei einem erkrankten Besucher mit Corona infiziert hat. 30 Mitarbeitende der Uniklinik müssen nun in Quarantäne.

Das Universitätsklinikum Freiburg meldete am Montagabend, dass ein Patient sich vermutlich über einen ihn aufsuchenden Besucher während des Klinikaufenthalts mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hat. Der Patient wurde nach Angaben der Uniklinik mittlerweile isoliert.


Als Konsequenz müssen jetzt 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Uniklinik, die Kontakt zu dem Patienten und seinem Besucher hatten, vorerst in häusliche Quarantäne. Sie gehören ganz unterschiedlichen Berufsgruppen an. Wie lange diese häusliche Quarantäne gilt, soll in den kommenden Tagen individuell entschieden werden. "Der Stationsbetrieb kann trotz des personellen Engpasses aufrechterhalten werden", heißt es in der Mitteilung der Uniklinik.

Uniklinik rät von Klinikbesuchen ab

Die Uniklinik bittet jetzt die Bevölkerung, auf Besuche in der Klinik so weit wie möglich zu verzichten – "um unsere Patientinnen und Patienten zu schützen". Außerdem wurden die öffentlichen Veranstaltungen der Klinik für zunächst vier Wochen abgesagt.


Das Ministerium für Soziales und Integration hatte am Montagabend 35 weitere Fälle von Covid-19 gemeldet, darunter, einen Fall in Emmendingen, einen Fall im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald, fünf Fälle im Ortenaukreis und vier Fälle in Freiburg.

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