Club der Freunde

Interview

22-Jähriger ist in 14 Monaten von Freiburg nach Pakistan gelaufen

7450 Kilometer zu Fuß, über Berge, durch Terrorgebiete, bei Hitze und Kälte: Miran Hussain lief von Freiburg in das Geburtsland seines Vaters – nach Pakistan. Er wurde von Anti-Terror-Einheiten beschützt und schlief unter einer Zeltplane.

Christian Engel sprach mit dem 22-Jährigen über Zweifel in Todtnau, Verfolgungen in der Wüste und Sackerl in Tirol.
fudder: Wie oft hast du in den letzten Jahren die Frage gehört, ob du sie noch alle hast?
Hussain: Sehr häufig. Das haben mich schon einige Leute während der Oberstufenzeit gefragt. Dann, als ich meinen Freunden und meiner Familie gesagt habe, dass ich zu Fuß nach Pakistan will. Später, als ich Menschen auf dem Weg getroffen und ihnen von meiner Wanderung erzählt habe.

fudder: Und wie lautet deine Antwort auf die Frage?
Hussain: Gute Frage. Ich habe sie mir ja auch selber gestellt. Eigentlich ständig. Denn solch eine Reise auf diese Weise zu unternehmen, ist ziemlich irre. Irgendwann habe ich mir gesagt: Ja, ich bin bisschen verrückt. Aber das ist auch ganz gut so.

fudder: Du hast dich nach dem Abi entschieden, nach Pakistan zu reisen. Wieso dorthin – und vor allem: wieso zu Fuß?
Hussain: Schon während des Abiturs wusste ich, ich habe keine Lust so weiterzumachen wie bisher. Ich fühlte mich eingesperrt, lebte nach dem immergleichen Muster. Ich ...

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