Club der Freunde

Selbstversuch

Wie ich als Erntehelferin das Landleben lieben gelernt habe

Uni zu, Gastro-Nebenjob weg: Corona legte und legt bei vielen den Alltag lahm. fudder-Autorin Jennifer Reyes reicht es nicht, sich daheim nur mit Workouts zu quälen. Also packt sie am Kaiserstuhl als Erntehelferin mit an – und berichtet wie es war.

Ran an den Spargel
Ein kleines Feld mit mehreren Reihen Hügeln, zugedeckt mit langen, weißen Plastikplanen – hier ruht er also, der weiße Spargel. Noch. Über eine Online-Plattform habe ich nach Jobs gesucht, aber nichts gefunden. Ich muss die persönlichen Kontakte spielen lassen. Über ein paar Ecken klappt es: Ein Kollege einer Freundin kauft regelmäßig auf dem Wiehremer Bauernmarkt in Freiburg ein und so lande ich schließlich auf dem Südhof von Familie Kühnle in Ihringen.

In aller Hergottsfrühe bin ich fast eine Stunde mit meiner kleinen Vespa durch Freiburg bis in den Kaiserstuhl nach Ihringen gebrettert. Punkt 7 Uhr angekommen, geht es mit dem Chef in zweiter Generation, Volker Kühnle, im Transporter raus zum Spargelfeld. Da stehe ich in meiner seltsamen Arbeiterkluft aus Reiterstiefeln, kaputter Blue Jeans, altem Blümchensweater und Gartenhandschuhen aus dem Baumarkt – und habe keine Ahnung. Soll ich dann mal anfangen mit graben?
Gründen in der Krise: Winzer Martin Räpple aus Oberrotweil und seine Fasskollektion
Ich schaue dem polnischen Vorarbeiter Genek – er arbeitet schon seit 30 Jahren bei Familie Kühnle auf dem Hof – über die Schultern: Mit einer Hand hält er vorsichtig ...

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