Zwei neue Wurststände kommen auf den Münstermarkt

Joachim Röderer

Die Metzgereien Hügle (Freiburg) und Schuler (Bleibach) werden von April mit einem Lange-Rote-Stand auf dem Münsterplatz vertreten sein. Die Metzgereien füllen auf der Südseite Lücken, die tragische Ereignisse gerissen haben.



Zwei neue Wurststände vervollständigen das Imbissangebot auf dem Münstermarkt. Von April an werden die beiden regionalen Metzgereien Hügle (Freiburg) und Schuler (Bleibach) die entstandenen Lücken füllen. Für die beiden Standplätze waren insgesamt 15 Bewerbungen eingegangen.


Ab jetzt darf’s mehr als nur Wurst geben

Mitte März hatte eine Jury die einzelnen Anträge geprüft und bewertet. Und eine weitere Neuerung kündigt sich an: Künftig soll an den Imbissständen nicht nur Wurst verkauft werden dürfen.

Die FWTM hat die beiden Standplätze auf der Südseite für den Zeitraum vom 1. April bis zum Jahresende 2016 neu vergeben, da die bisherigen Wurststände Dirr wegen Brandes und "Pauls Imbiss" wegen des Todes des Betreibers Paul Karle-Hämmerle nicht weiter betrieben werden können. Verkauft wird das für den Münstermarkt typische Wurstangebot, die "Lange Rote" sowie weitere Bratwürste in verschiedenen Varianten.

"Wir freuen uns, dass wir mit den Metzgereien Schuler und Hügle regionale Anbieter gefunden haben, die durch ihre qualitätsvolle Ware eine Bereicherung für den Münstermarkt darstellen werden", so Bernd Dallmann, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM).

Nächste Ausschreibung im Januar

Die nächste Ausschreibung, die alle fünf Jahre erfolgen muss, wird zum 1. Januar 2017 vorgenommen. Dann geht es nicht nur um die Wurst, sondern auch noch um andere Angebote. Denn: Die FWTM prüft derzeit, ob das Speiseangebot auf dem Münstermarkt ausgeweitet werden kann, um auf das veränderte Nachfrageverhalten der Besucher besser eingehen zu können.

"Es müssen ja dann nicht unbedingt mehr Stände sein. Aber die, die es gibt, sollten auch andere regionale Spezialitäten verkaufen können", so FWTM-Chef Dallmann. Eine solche Ausweitung der angebotenen Produkte erfordere allerdings auch eine Änderung der städtischen Richtlinien. Die FWTM werde der Marktkommission sowie dem Gemeinderat einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten.

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[Symbolfoto: Rita Eggstein]