Zauber der Beurbarung (6)

David Weigend

Die Beurbarung ist eines der meistunterschätztesten Quartiere Freiburgs. Vielleicht könnte man auch sagen: Freiburg ist nirgends so normal wie hier. Keine Wiehremer Boheme, keine Pochgassengespreiztheit, bloß der Bahndamm und eine ehemalige Arbeitersiedlung.



Der Tennenbacher Platz ist ein wenig kleiner als der Potsdamer Platz.



Gegen Ende des 19. Jahrhunderts haben in der Beurbarungsstraße Arbeiter gewohnt. Heute dringen aus diesen Häusern nachgespielte Nirvanariffs. Mittags um 13 Uhr.




Die Hinterhoflandschaft der Konradin-Kreutzerstraße überzeugt durch massive Friedlichkeit.



"Winterreise ist der melancholische Abgesang eines Helden, der nicht mehr in unsere gefühlsautomatisierte Welt passt. Ein schwermütiger Film von unübersehbarer Leuchtkraft." So die Kurzinformation über einen Film, der gerade im Kandelhof läuft. Diesen Zug hört man im Kinosaal auch, wenn man ganz still ist.



Die Checker des Viertels schreiben ihr Viertel, wie es ihnen gefällt.



Wäschetrocknen Ende November.



Links das Schild der Katholischen Mädchensozialarbeit. Wo soll das hinführen?