Wochenend-Kurzfilm (142): Tschernobyl - Lost Souls

Carolin Buchheim

"In der Todeszone haben wir keine achtbeinigen Frösche, Riesenbäume oder Mutantenkinder gesehen", schreiben die Filmemacher des holländischen Künstlergruppe Polymorf zu ihrem Kurzfilm aus Tschernobyl. "Die atemlos machende Stille hingegen hätten wir uns niemals vorstellen können."



Es ist ein bisschen schade, dass genau diese Stille im Kurzfilm durchbrochen wird: zu Anfang durch das Fiepen eines Geigerzählers, später durch Ambientgeräusche und Radioaufnahmen.


Der Film über die Überreste der verlassenen Stadt und ihrer Bewohner lohnt sich trotzdem, macht er die seltsame Atmospähre des Orts und der von ihm ausgehenden Gefahr doch sicht- und spürbar.

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Quelle: Vimeo



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