Musik

Wie war’s bei … dem Jubiläumskonzert des Akademischen Orchesters?

Lea Messerschmidt

Knallige Konfettikanonen und musikalische Höchstleistungen bot das Akademische Orchester am vergangenen Freitag im Konzerthaus. Die Studierenden feierten den 55. Geburtstag des Akas mit einem mitreißenden Konzert.

Der erste Eindruck

Der Konzertsaal füllt sich langsam. Im Publikum sind junge, sowie ältere Menschen. Mancher liest in freudiger Erwartung dem Sitznachbarn das Programmheft vor, andere unterhalten sich über eigene musikalische Fähigkeiten. Als das Licht im Saal gedimmt und auf die Bühne gerichtet wird, richten sich alle Gesichter gespannt nach vorne.

Der Ablauf

Das Abendkonzert beginnt mit dem Violinkonzert a-moll, op.82 von Alexander Glasunow. Die 21-jährige Violistin Judith Stapf spielt ihr Solo gefühlvoll und zieht so das Publikum in ihren Bann. Das Akademische Orchester begleitet, das junge Ausnahmetalent, wie Stapf unter anderem vom WDR bezeichnet wurde, der finnische Dirigent Joonas Pitkänen leitet das Konzert. Nach dem circa 45-minütigen ersten Teil und der Pause spielt das Aka die 4. Sinfonie von Anton Bruckner. Diese Stücke interpretiert das Orchester besonders leidenschaftlich. Anlässlich des 55. Jubiläums hat das Aka noch ein weiteres Stück vorbereitet. Das schnelle und heitere Stück "Auf der Jagd" von Johann Strauss wird am Ende mit knallenden, goldenen Luftschlangen-Kanonen abgerundet.

Publikumsstimmen

Am Ende wirken alle Gäste beeindruckt. Vor allem das letzte Stück mit der goldenen Überraschung hat das Publikum begeistert. Beim Gang aus dem Konzertsaal tauschen alle ihre persönlichen Highlights aus.

Fazit

Das Jubiläumskonzert des Akas hat auch Nicht-Klassikhöhrer gefallen. Leidenschaftlich und mitreißend haben die Studentinnen und Studenten am Freitagabend gespielt. Die Stimmung war feierlich, aber keineswegs verkrampft. Die hinteren Reihen des Orchesters haben zwischen den Einsätzen auch mal einen Spaß gemacht. Nach diesem Abend kann man sich auf das nächste Semesterkonzert des Akademischen Orchesters freuen.

Mehr zum Thema: