Wasserverbrauch in der Halbzeitpause

David Weigend

Die Badenova hat uns ein paar aufschlussreiche Graphiken geschickt, die zeigen, wie sich der Wasserverbrauch an der Berliner Allee während des Halbfinals Deutschland-Spanien sowie während des gestrigen Finals entwickelt hat.



Während eines spannenden Spiels bleiben die meisten Menschen vor dem Fernsehbildschirm sitzen. Die Halbzeitpausen nutzen sie dann alle gleichzeitig, um auf die Toilette zu gehen.




Beim Halbfinalspiel zwischen Deutschland und Spanien sah das zum Beispiel so aus, dass der übliche Durchschnittsverbrauch von rund 600 Kubikmeter Wasser pro Stunde (am Beispiel der Abnehmer in der Berliner Allee) während der ersten Halbzeit absank auf unter 300 Kubikmeter; in der Halbzeitpause stieg er deutlich an, auf über 700 Kubikmeter.

Direkt nach dem Spiel stieg der Wert sogar auf bis zu 750 Kubikmeter Wasserverbrauch. In der spannendsten Phase des Spiels, also nach dem Tor der Spanier im letzten Drittel, fiel der Wasserverbrauch sogar gegen Null ab. Hier lag der Verbrauch zwischenzeitlich unter 100 Kubikmeter.



Auch im Finale gestern Abend war diese Verbrauchskurve wieder in ähnlicher Form zu beobachten. Vor dem Spiel wurden noch einmal eifrig die Toiletten benutzt, so dass hier ein überdurchschnittlicher Verbrauch von über 700 Kubikmeter gemessen wurde; dann sank er in der ersten Halbzeit auf etwa 420 Kubikmeter ab, ging sowohl in der Halbzeit als auch in der Pause vor der Verlängerung wieder signifikant nach oben, um in der Pause der Verlängerung und unmittelbar nach dem Spiel sogar einen Spitzenwert von über 750 Kubikmeter pro Stunde zu erreichen.

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