Was ging bei... dem Live-Hörspiel in der Pädagogischen Hochschule?

Annika Gawlik

Erst kommt ein Schneesturm auf, dann wird der PH-Hörsaal zu einem Antiquitätengeschäft und damit Schauplatz einer spannenden Geschichte. Wie Studierende das Hörspiel "Der Laden am Ende der Straße" inszeniert haben:



Die Künstler

Ein interdisziplinäres Sprachprojekt bewegte die 23 Lehramtsstudierenden (Grundschule) dazu, ihr eigens für die hiesige Vorstellung zugeschnittenes Live-Hörspiel namens "Der Laden am Ende der Straße" auf die Bühne zu bringen. Angeregt und betreut wurden sie dabei von Monika Löffler, der Leiterin des PH-Radios, und Sieglinde Eberhardt, Leiterin des Bereichs "Sprecherziehung" der Pädagogischen Hochschule.

Die Location

Der "große" und einzige Hörsaal der PH Freiburg wurde an diesem stürmischen Nachmittag in einen Schauplatz mysteriöser Geschichten verwandelt.

Die Crowd

Studierende der PH waren ebenso aufgefordert zu erscheinen wie Kinder ab der 3.Klasse und wurden schon vor der Veranstaltung mit künstlerisch gestalteten Flyern gelockt.
Die Kinder waren vielleicht von der Altersbeschränkung abgeschreckt, nur wenige erschienen. Studierende sowie Erwachsene "Nicht-Studierende" kamen dafür zuhauf und ließen sich gleichermaßen von der Geschichte entführen.

Die Story

Ein Schneesturm treibt die drei Kinder Anna, Sophie und Max in ein abgeschiedenes Antiquitätengeschäft. Der Verkäufer Albert irritiert sie nicht nur durch sein plötzliches Verschwinden und Auftauchen, sondern auch durch seine Erzählungen, die durch Rückblenden illustriert werden. Im Zuge der verschiedenen Szenarien kommen alle Kursteilnehmer in das Vergnügen, eine Rolle zu übernehmen. Am Schluss des Stücks lässt eine grausige Erkenntnis dem Hörer die Haare zu Berge stehen und ein offenes Ende erhält die Spannung bis zuletzt.

Die Performance

Originell und kreativ präsentierten die Studierenden ihr Werk. Mithilfe etlicher Gerätschaften wurden sehr authentische Geräusche erzeugt und das vielseitige Skript sorgte für Nervenkitzel – ja, der zart besaitete Teil des Publikums war fast etwas gegruselt.
Gut, dass die Grundschullehrer von Morgen ihr Publikum so mitzureißen verstehen, und, dass das Stück nicht in den düsteren Abendstunden gezeigt worden ist.

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[Foto: Annika Gawlik]