Viva con Agua: Trinkwasser für 50.000 Menschen

Carolin Buchheim

39 Tage brauchten Aktivisten der Initiative Viva con agua, um von Hamburg nach Basel zum EM-Eröffnungsspiel zu laufen; auch fudder lief damals ein kleines Stückchen mit. Der Wassermarsch war Teil einer drei Jahre dauernden "Millenniumsaktion", die jetzt abgeschlossen wurde. Für acht Trinkwasserprojekte wurden mehr als 300.000 Euro gesammelt.



"Wir sind froh und glücklich, dass in Kuba, Äthiopien, Benin, Ruanda, Madagaskar, Nicaragua, Tadschikistan und Kambodscha rund 50.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser von Viva con Agua versorgt werden", sagte Viva con Agua-Grüner und Ex-St.-Pauli-Spieler Benjamin Adrion gestern Abend im NDR zum Abschluss der Kampagne.


Der Wassermarsch, der Benjamin und Co. auch durch Freiburg führte, brachte rund 35.000 Euro ein, mit denen Brunnen im nicaraguanischen Dorf Auyha Pihni gebaut werden konnten. Mehr als 2.100 Menschen erhalten ihr Wasser seitdem nicht mehr aus verschmutzten Bächen oder Pfützen.



Mit vielfältigen Benefiz-Veranstaltungen vom Fußball-Turnier bis zu Konzerten und der Präsenz bei Fußballspielen des FC St.Pauli und großen Musik-Festivals wie dem Southside, konnte Viva con Agua Bewusstsein für die weltweite Trinkwasserproblematik schaffen und Spenden sammeln.

In allen Millenniumsdörfern der Welthungerhilfe, für die Viva con Agua die Trinkwasserkomponente übernommen hatte, sind damit alle notwendigen Maßnahmen für die Projekte finanziert.

Für Benny und Co. ist die erste Kampagne nach drei Jahren jetzt abgeschlossen. Zeit zum Durchatmen und zum für's Erste zufrieden sein.

Und dann bestimmt bald weiter machen. Wir laufen gerne wieder mit.

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