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Milch - wie kommt sie von der Kuh ins Glas ?

Die Antworten auf einfache Fragen sind häufig die spannendsten: Wie kommt die Milch von der Kuh ins Glas? Vor zwei Jahren hat unser Video-Reporter Joel Montagud diese Frage in einem Dokumentarfilm beantwortet. Es war einer seiner allerersten Filme, Joel war damals 14. Wir zeigen euch den Film nun auf fudder (Illustration: Joel).



Der Film erläutert, wie die Milch von der Kuh ins Glas kommt, auf biologische und konventionelle Weise. Im Herbst 2004 bekam ich von meiner Schule die Aufgabe, eine Jahresarbeit zu machen. Von Anfang an war klar, dass es ein Film werden sollte. Eines morgens saß ich beim Frühstück und aß mein Brot, während ich die Werbung (Ovomaltine) auf dem Milchkarton las. Da kam mir auf die Idee dass man doch einen Doku-Film drehen könnte: Wie kommt die Milch von der Kuh bis  ins Glas? Da wir damals Bio-Milch zugeliefert bekamen, fragte ich den Bauern, ob ich mal bei ihm filmen dürfe. Um 6 Uhr morgens stand ich dann mit meiner Kamera im Stall und filmte alles. Ich wollte den biologischen und den konventionellen Weg der Mich beschreiben, so wandte ich mich an einen Lieferanten der Breisgaumilch und filmte dort. Bei der Breisgaumilch wurde mir verboten, die Fabrikhallen zu filmen. So fragte ich einen Mitarbeiter wie es denn ungefähr dort drinnen ablief - er verriet es mir. Als alles im Kasten war, schnitt ich es zusammen und sprach dazu, wie man es in den Dokumentationen eben macht. In meiner Klasse kam der Milchfilm sehr gut an. Beim Schülerfilmforum auch, sogar die Badische Zeitung berichtete über mich.   Der Milchfilm war mein erster Film, danach begann ich mich immer mehr für die Filmerei zu interessieren, was ja zwischenzeitlich auf fudder schon häufiger zu sehen war.   Vorführungen des Films: - In meiner Schule - Beim Jugendfilmpreis in Stuttgart - Beim Videoslam in der Mensabar - Und jetzt auf fudder

Ich hoffe, für euch sind die Begriffe "Pasteurisierung" und "Homogenisierung" nun keine Fremdworte mehr :)




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von joel | 30.10.06, 17:37

Weitere Artikel zu: Video, -joel, Milch, Kuh, wissen, Breisgaumilch



Kommentare
Anzahl der Kommentare: 12
g-b-z
Montag, 30.10.06 22:22
 

Fette Sache...Die Fr. Schmid ist echt ne krasse Type

Andrés
Dienstag, 31.10.06 09:11
 

echt cooler film!!!!! die mucke von diesem edelweiss duo *g* ist ja auch mal echt gut zum thema gewählt.
besonders stylisch fand ich auch den sterilen anzug. schade nur, dass die produktionshallen der breisgau milch top secret waren. fragt sich nur wieso. haben die angst, dass irgendwelche keime eingeschleppt werden oder fürchten sie gar industrie spionage?

moell
Dienstag, 31.10.06 18:40
 

wow... echt klasse gemacht!!! und mit hohem informationsgehalt... ;-)

Tommy
Donnerstag, 02.11.06 13:14
 

Echt sehr geil! Und Die Sprecherstimme ist echt cool;-) Und gelernt habe ich auch so einiges.

MIchel
Sonntag, 05.11.06 22:25
 

Echt guter Film!!Mach weiter so!!

Manuel
Mittwoch, 22.11.06 12:27
 

Sehr guter Film! Der Junge hat wirklich Talent.

Ich habe in unserem Blog das Video empfohlen. Da Trackbacks hier nicht so gerne gesehen werden, müsst ihr eben auf den Namen klicken ;-))

Grüße von Leipzig nach Freiburg,
Manuel

Stephan
Donnerstag, 14.12.06 09:38
 

Schöner Film!

Er zeigt sehr schön den Unterschied zwischen Bio- und "Industrie-"milch. Wobei es natürlich auch Milchviehanlagen mit mehreren tausend Rindern gibt.

Schade, dass du in er Molkerei Sauter nicht filmen durftest.

Die Frage nach der "besseren" Milch muss ja jeder selber für sich beantworten.

fuenf
Donnerstag, 14.12.06 10:32
 

Interessanter und liebevoll gemachter Minilehrfilm.

Zwei kleine Unstimmigkeit sind mir aufgefallen:
1) "Der Rahm wird in winzige Stücke zerkleinert und hat dadurch ein größeres Volumen und kann sich auch besser mit der Milch vermischen."
Ich nehme an, es ist Oberfläche gemeint, nicht Volumen.
2) Louis Pasteur lebte im 19. Jhdt.

kilian
Freitag, 11.05.07 01:48
 

Technisch sehr gut gemachter Film - großes Lob!
Inhaltlich wären noch ein paar Fragen (und Antworten) interessant gewesen:
- eine Kuh gibt nur Milch wenn sie geschwängert und ein Kalb geboren hatte. Kühe werden - auch bei Biohöfen - üblicherweise jährlich befruchtet (oft künstlich).
- die kälbchen werden aufgrund der ständigen geburten im jungen Alter geschlachtet
- die Euter werden nicht eingecremt wegen der Witterung, sondern weil die Melkmaschinen sie extrem belasten und strapazieren, was immer wieder zu Entzündungen führt.

ich habe selbst einige Recherchen in Tiernutzungsbetrieben gemacht und lebe inzwischen vegan :)

gruß:

kilian

jk
Sonntag, 24.06.07 16:36
 

der film ist sehr informativ und echt klasse...
erst hab ich gedacht desdes eine dokumatstion vom fern wäre...
dann hab ichs am ende gesehen
weiter so ..............

Wissenschaftler
Mittwoch, 02.04.08 00:08
 

Der Film gibt eindeutig falsche Auskünfte. So fehlt beispielsweise völlig, dass Kuhmilch für Kälbchen gedacht ist und für den Menschen schädlich ist, z. B. Osteoporose und Jugend-Diabetis erzeugt.
Über 90 % der Weltbevölkerung verträgt überhaupt keine Kuhmilch.
Auch wäre ein Hinweis, dass ein Mensch das Enzym Laktase abbaut, wenn er aus dem Säuglingsalter raus ist, wäre angebracht gewesen. Das Enzym kann in Ausnahmefällen, wenn weiterhin Milch gefüttert wird, erhalten werden. Eine Menge Allergien entstehen so (Laktose-Unverträglichkeit, Allergie gegen tierisches Eiweiß usw.).
Hinweise darauf, dass eine Kuh geschwängert werden muss, ein Kälbchen ausgetragen und geboren haben muss (das ihr dann weggenommen wird, damit die Kuh künstlich gemolken und die Milch industriell verarbeitet werden kann (pasteurisiert, homogenisiert usw.)) fehlt ebenfalls.

Toll, dass sich Kinder engagieren, leider fehlt bezüglich Qualität und Recherche bzw. Bewertung von Sachen noch ein ganzes Stück.

Sean
Mittwoch, 02.04.08 01:25
 

"Falsche Auskunft" ist vielleicht ein wenig harsch. Der Film will laut Titel nur den Weg zwischen Kuh und Glas beschreiben, und das tut er auch. Wie die Milch in die Kuh kommt und was passiert, wenn die Milch vom Glas in den Menschen kommt, sind sicher auch interessante Themen. Ihr Fehlen mag durch redaktionelle Fokussierung gerechtfertigt werden, was an sich erst mal legitim ist und keine falsche Auskunft darstellt.

Das Problem, das ich sehe, ist aber, dass das Weglassen hier von einer wertenden Abschlussszene begleitet wird, bei der Milch jeder Herkunft als gut dargestellt wird. Ich habe auch nichts gegen Filme über Heroin oder Völkermord, aber wenn dann am Ende das gezeigte mit einer positiven Konnotation versehen wird, kann ich diese Beiträge nicht gut heissen. In diesem Sinne würde ich auch hier die einzige Schwäche des Milchbeitrags sehen: Eine klare Aussage zu den Risiken und Nebenwirkungen des Milchkonsums wäre gut, eine durchgehend neutrale Darstellung aber das mindeste.

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