Video: Wie es ist, wenn man als Skifahrer von einer Lawine verschüttet wird

Carolin Buchheim

Im April 2008 gerät der Skifahrer Chris Cardello bei einer Heli-Ski-Tour in Haines, Alaska, in eine Lawine. Und zwar während er eine Helmkamera trägt. Das unfassbare Video gibt's auf Vimeo. Und von uns vorneweg schon mal die Entwarnung: Cardello wird nach gerade einmal viereinhalb Minuten von seinen Begleitern gerettet. Was für ein Glück.



"Das war eine ganz ordentliche Lawine", schreibt Vimeo-User Chappy, der das Video hochgeladen hat. "Der Kerl fiel in gerade einmal 20 Sekunden fast 500 Meter tief. Er war zwischen einem und eineinhalb Meter mit Schnee bedeckt. Die Rinne, in der er erwischt wurde, war an beiden Seiten von 30 Meter hohen Klippen umgegeben. Zum Glück hat er sich nicht gebrochen und ist auf dem Weg nach unten auch nicht gegen irgendwas geprallt."


Avalanche Skier POV Helmet Cam Burial & Rescue in Haines, Alaska

Quelle: Vimeo



Und dann wird Chris Cardello nach viereinhalb Minuten gerettet. "Das könnte tatsächlich so eine Art Weltrekord sein, was die Rettung durch den Tourguide und die anderen Skifahrer angeht."

Cardello trug bei dieser Tour übrigens ein Atemsystem, das Skifahrern in genau diesen Situationen helfen soll, indem es aus der Lawine Sauerstoff filtert. Dessen Hersteller benutzt das Video jetzt als Werbung. Wenig überraschend.

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[via Kottke]