Video & Umfrage: Deutsch-Abitur 2014 - Wie war's?

Marius Notter & Roland Pfeiffer

Am Dienstagmorgen ist das Abitur in Baden-Württemberg für die allermeisten Schülerinnen und Schüler in die erste Runde gegangen: fünfeinhalb Stunden Deutsch-Abi standen an. Was kam dran? Wie ist's gelaufen? Wir haben Abiturientinnen am St.-Ursula-Gymnasium gefragt:

 

Deutsch-Abi 2014: Das Video

 
 

  Maria "Es war genau so schwer wie die Deutsch-Klausuren im restlichen Jahr! Ich war jedoch so aufgeregt und habe so viel geschrieben - das hat es schwerer gemacht.

Es gab ein Essay über Sehnsucht, eine Kurzgeschichte von Kafka, die ich nicht gelesen habe, weil sie zwei Seiten lang war, zwei Gedichte - davon war eins ein Barrockgedicht, eine Erörterung und einen Werkevergleich zur Beziehung der Protagonisten in "Homo Faber", "Agnes" und "Dantons Tod" zu den jeweiligen Geliebten.

Ich werde heute Mittag wahrscheinlich panisch Mathe lernen oder versuchen, nicht Mathe zu lernen - und daran scheitern."


Deborah "Ich habe Lyrik genommen, da kam ein Gedicht von Fleming, ein Sonett, und ein Gedicht von Heinrich Heine dran. Das Gedicht von  Heine kannte ich sogar, daher war es nicht so schwer. Lief echt gut, da ich zu beiden Dichtern schon viel gelesen hatte!

Ich denke ich werde ein bisschen Mathe lernen. Heute Mittag gehe ich in die Stadt Kaffee trinken."



Christine "Ich habe mir gar nicht alles durchgelesen, ich wollte sowieso den Kurzprosatext nehmen. Das war allerdings Kafka und ich dachte nur 'Oh nein, das wird jetzt schwierig!'. Ich kam jedoch gut in den Text rein. Es lief dann jedoch wirklich gut.

Heute Mittag bei dem schönen Wetter werde ich erstmal entspannen! Danach muss ich jedoch wieder Mathe lernen. Das ist Morgen zum Glück ja dann rum!"



Jule "Es gab fünf Aufgaben wie immer. Ich habe den Gedichtvergleich genommen. Das Gedicht von Heinrich Heine fand ich ziemlich gut, das andere Gedicht habe ich nicht gekannt. Man konnte allerdings nicht so viel interpretieren, deshalb würde ich es zwischen mittelschwer und schwer einordnen.

Jetzt gehe ich erstmal heim, denn meine Mama ist extra zu Hause geblieben und hat Essen gemacht. Ein bisschen Mathe lernen vielleicht, aber dann nur noch chillen. Lernen bringt ja jetzt eh nichts mehr!"

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