Vermeintlicher Handyklau: 18-Jähriger täuscht in Freiburg eine Straftat vor

fudder-Redaktion

Wenn ein Geschäft zu gut ist, um wahr zu sein, ist es meistens nicht ganz koscher. An diesen Grundsatz hätte sich besser auch ein 41-jähriger Mann in Freiburg gehalten. So bekam er nach einem Smartphone-Kauf Besuch von der Polizei.



Wenn ein Geschäft zu gut ist, um wahr zu sein, ist es meistens nicht ganz sauber. An diesen Grundsatz hätte sich besser auch ein 41-Jähriger Mann in Freiburg besser gehalten. Betrüger schwärzten ihn wegen eines vermeintlichen Handydiebstahls bei der Polizei an. Das Smartphone hatten sie ihm vorher selbst zu einem Spottpreis untergejubelt. Doch der Reihe nach:


Am Montagvormittag (15. Dezember) meldete sich laut Polizei ein junger Mann beim Polizeirevier Freiburg-Nord. Der 18-Jährige schlug zusammen mit zwei Begleitern auf dem Revier auf.  Er brachte den angeblichen Diebstahl seines Handys zur Anzeige. Das Mobiltelefeon sei ihm zuvor von einem Mann gestohlen worden. Diesen Mann habe er nun in der Innenstadt auf dem Weihnachtsmarkt wiedergesehen.

Vermeintlichen Dieb auf dem Weihnachtsmarkt gefunden

Eine Streife fand den 41jährigen Mann denn auch kurz danach nahe des Weihnachtsmarktes. Wie sich herausstellte, war ihm das Handy samt Karte, Ladekabel und Kombination der Tastensperre für einen geringen zweistelligen Betrag kurz zuvor von dem jungen Mann zum Kauf angeboten worden. Auf dieses verlockende Angebot sei er auch eingegangen. Der Schwindel des 18-Jährigen flog auf. Das bleibt für ihn nicht folgenlos:

Gegen den jungen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat eröffnet. Möglicherweise habe er auf eine unproblematische Aushändigung des Handys durch die Beamten gehofft, schreibt die Polizei.

Die Polizei rät  davon ab, Handys von Unbekannten auf der Straße zu kaufen, sondern auf die gängingen Fachgeschäfte zurückzugreifen.

[Foto: dpa]

 

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