Verlosung: Malaka Hostel und El Fecha Negra am Samstag in der Mensabar

Ines Schwendemann

Eine Mischung aus Balkan-Ska, Reggae und Rock – live und tanzbar. Das ist die Musik der Freiburger Band Malaka Hostel, die am Samstag zusammen mit El Fecha Negra in der Mensabar auftreten. Wir haben mit der Band gesprochen und verlosen Tickets.

Ihr nennt euch Malaka Hostel, welche Bedeutung steckt hinter dem Bandnamen?

Viktor: Malaka sagt man in Griechenland zu einem Kumpel oder guten Freund, und so ist Malaka Hostel das Haus der Freunde. Es ist ein wundersames Gefühl, wenn sich bei einem Auftritt Band und Publikum in Freude verlieren und zu einer Gesamtheit verschmelzen. Dann ist es egal woher du kommst und wie du heißt, egal ob du musizierst oder tanzt - in diesem Moment sind wir alle Malaka Hostel.

Ihr habt kein festes Genre, sondern bezeichnet euch als eine Band, die eine bunte Mischung spielt. Was ist euer roter Faden?

Holger: Das ist vielleicht das Malaka-Wunder: Alles was eigentlich nicht zusammen gehört, passt irgendwie zusammen. Warum auch immer - es funktioniert bei uns einfach!
Viktor: Die Freude an der Musik verbindet uns. Live ist die Feierbarkeit der rote Faden.
Holger: Manche sagen zu uns auch "Ihr habt ja vor gar nichts Angst", bei uns wird eben alles vermischt, das macht den Charme der Band aus.



Wer hat die "world beats", wie ihr sie auf eurer Facebookseite bezeichnet, in eure Musik gebracht? Ihr spielt schließlich eine Mischung aus allem: Balkan Ska, Cumbia-Rhythmen, Reggae und Rock.

Viktor: Jeder hat einen anderen Background, von mir kommen zum Beispiel die Balkaneinflüsse, Holger bringt den Rock'n'Roll mit in die Band, unser Bassist spielt viel Reggae und hat schon in einer Heavy-Metal-Band gespielt. Jeder bringt seine Wurzeln mit rein. Jeder bringt sein Päckchen mit.
Holger: Der Trick ist auch, dass alle schon Erfahrung haben. Es könnte auch ein sinnloses Durcheinander sein, aber bei uns ist es immer homogen.

Wann habt ihr euch gegründet und was ist seitdem passiert?

Viktor: Eine feste Besetzung sind wir seit 2015, seit Grischa, Jonathan und Tatan dabei sind. Seit alle Bock haben, seriös Musik zu machen. 2015 ist auch unsere erste CD im Studio von Jonathan, unserem Trompeter, entstanden.
Holger: Im letzten Jahr waren wir bundesweit unterwegs.
Viktor: Es war eine Mischung aus Anfragen und Connections. Wir haben viel Booking selbst gemacht, aber es sind auch viele Veranstalter an uns herangetreten.

Wie wichtig sind euch die Bühne und der Liveauftritt? Ihr wollt schließlich, dass die Leute eskalieren.

Holger: Darum geht’s!
Viktor: 100 Prozent! Die CD ist schon auch toll, aber eigentlich sind wir eine Live-Band.

Was macht für euch ein perfektes Konzert aus?

Holger: Der Funke muss überspringen. Bei unseren Konzerten spielen wir meistens zwei Minuten und die Leute fangen an zu tanzen.
Viktor: Das Faszinierende ist, wenn man in fremden Städten spielt und die Leute sofort mitmachen. Das ist wirklich was Besonderes.

Was bedeutet Freiburg für euch?

Viktor: Es ist unsere Heimatstadt, unsere Base. Hier hat alles angefangen. Wir hatten in Freiburg tolle Momente und wir wissen, dass unsere Freunde da sind, die mit uns das Zusammensein zelebrieren. Mittlerweile suchen wir aus, wo wir spielen. Anfangs haben wir echt auf jedem zweiten Sommerfest gespielt. Wir wollen auch was Neues bringen, das macht Freiburg auch mit uns.

Ihr spielt das Konzert mit "El Flecha Negra". Wie kam es dazu?

Viktor: Ich und Tatan spielen in beiden Bands. El Flecha Negra gibt es jetzt seit zwei Jahren, begonnen haben wir als Straßenmusiker. Im Mai soll eine neue CD rauskommen, wir arbeiten zurzeit an einem neuen Album.

Was erwartet die Zuschauer beim Konzert in Freiburg?

Viktor: Wir können eine richtig heiße Party mit unglaublichem Dschungelfeeling versprechen. Es gibt eine Liveperformance, bekannte DJs und zwei fette Bands! Es wird gefeiert bis 5 Uhr morgens!

Seid ihr noch aufgeregt?

Holger: Aufgeregt passt irgendwie nicht, eher "excited" (lacht). Ich freu mich auf jeden Fall.
Viktor: Naja, ein bisschen schon, positiv aufgeregt.

Was hat es mit dem Coyoten auf sich, der in euren Liedern und auf eurem Malaka-Covern immer wieder vorkommt?

Viktor: Am Anfang war der Song "Coyotes Del Amor", der war auch ein richtiger Hit. Live mit sehr hohem Eskalationspotential. Deshalb kam er dann auch auf das Album. Und die Message stimmt auch: Wir sind die einsamen Coyoten auf der Suche nach grenzenloser Liebe.



Verlosung

Wir verlosen im Club der Freunde 2x2 Tickets für das Konzert mit Malaka Hostel und El Fecha Negra. Sollten nicht genügend Club der Freunde-Mitglieder an der Verlosung teilnehmen, werden die Tickets unter den restlichen Einsendungen verlost. Um an der Verlosung teilzunehmen sende eine E-Mail mit dem Betreff "Malaka Hostel" und deinem Namen in der E-Mail an gewinnen@fudder.de. Einsendeschluss ist Freitag der 16. November um 9 Uhr.
Was: Malaka Hostel und El Fecha Negra, danach Party mit Bene The Kid
Wann: Samstag, 17. Dezember
Wo: Mensabar, Rempartstraße 18
Eintritt: 10 Euro Abendkasse