Urlaub in Freiburg: 5 Tipps für Daheimgebliebene

Alexander Schumacher

Klamme Kassen, Flugangst oder einfach keine Lust, dieses Jahr zu wegzufahren? Hier einige Vorschläge, wie Du ohne große Reise doch ein paar echte Urlaubstage verbringen kannst:



Die meisten Freiburger reisen im Sommer in die Fremde, um mit all-inclusive-Cocktails am Massenstrand zu liegen oder sich im Individualurlaub selbst zu verwirklichen. Doch nicht jeder kann in den Urlaub fahren, sei es wegen klammer Kassen, fehlender Zeit oder Flugangst. Für alle freiwilligen oder unfreiwilligen Daheimgebliebenen ein paar Fudder-Tipps, damit in den Sommermonaten doch ein bisschen Urlaubsstimmung aufkommt:


1. Im türkisblauen Wasser des Wyhler Sees baden

Wenn man im Wyhler See nördlich des Kaiserstuhls schwimmt, kann man sich vorstellen, in der Karibik zu sein, so klar und blau ist das Wasser. Nur die Palmen fehlen – und der Sandstrand, denn das Ufer fällt an den meisten Stellen steil ab. Dafür kann man an manchen Stellen prima vom Ufer direkt ins Wasser springen. Wem das nicht hoch genug ist, der kann sich von einer Sprungplattform ins Wasser stürzen.

Mit dem Auto dauert die Fahrt zum Wyhler Baggersee über die A5 etwa eine halbe Stunde, mit öffentlichen Verkehrsmitteln sollte man etwa eine Stunde für die Anreise einplanen.

2. Den Feldberg bezwingen

Viele zieht es in die Berge, wenn es im Hochsommer in den Städten zu heiß wird. Und viele zieht es deshalb in den Schwarzwald – dessen höchster Gipfel ist von Freiburg aus schnell zu erreichen: Der Feldberg bietet sich an für einen Tag Wanderurlaub mit alpinem Flair. Zum Beispiel von Todtnauberg aus – über die St. Wilhelmer Hütte zum Feldberggipfel und wieder zurück. Mit fast siebenhundert Metern Auf- und Abstieg und einer Dauer von fünf Stunden fordert die Tour viel Kraft, belohnt aber mit einer Aussicht über den Schwarzwald und bis zu den Alpen.

3. Zu einer Strauße radeln

Landestypisches Essen darf man im Urlaub natürlich nicht verpassen. Wo gibt es also badische Spezialitäten und sonnenverwöhnten Wein? Natürlich in einer der vielen Straußen im Breisgau. Die Griestalstrauße in Opfingen zum Beispiel erreicht man in einer Dreiviertelstunde, wenn man die Anfahrt mit einer kleinen Fahrradtour verbindet. Zu Straußen-Klassikern wie Brägele und Wurstsalat trinkt man dort Wein aus eigener Herstellung.

4. Für einen Städtetrip nach Straßburg fahren

Wer für seinen Urlaub unbedingt ins Ausland will, muss nicht weit weg von Freiburg: Spätestens im glasverhüllten Bahnhof Straßburgs fühlt man sich ein bisschen in der Fremde, wenn man von französischen Satzfetzen umgeben ist. Sowohl die Innenstadt mit Münster und barockem Bischofspalast und die von Kanälen umgebenen Fachwerkhäuser im Stadtteil „Petite France“ sind einen Besuch wert. Moderne Architektur und große Politik gibt es weiter nördlich an den Sitzen von Europäischen Parlament und Europarat. In etwa eineinhalb Stunden erreicht man Straßburg mit dem Regionalexpress.

5. Freiburger Sehenswürdigkeiten neu entdecken

Eigentlich muss man nicht mal Freiburg verlassen, um ein bisschen Urlaub zu machen. Tu doch einfach mal so, als ob du ein Tourist seist! Wann bist du zuletzt auf den Münsterturm gestiegen, um die Aussicht auf die Stadt zu genießen? Übrigens sind einige der Stadtfühungen sind auch für Einheimische spannend: Beispielsweise kann man sich auf den „Freiburger Ghost Walks“ gruseln oder „Freiburg Living History“ realen Personen aus der Geschichte der Stadt begegnen.

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[Foto: Patrick Müller]