Unproportionales Kleidergrößenwirrwar

Eva Hartmann

Gewichtshalbiererin Eva kennt sich mit ihrer neu erarbeiteten Figur nicht mehr aus: Obenrum wird alles schmaler, untenrum geht das Abnehmen viel langsamer vonstatten - irgendwie scheint sich das insgesamt sehr unproportional zu entwickeln. Wie sich das auf ihre Kleidergröße auswirkt, erzählt sie in ihrer heutigen Blogfolge.



Mittlerweile habe ich so viel abgenommen, dass es wirklich jedem auffällt. Die Fragen, die ich in letzter Zeit am häufigsten höre sind "Wieviel Kilo hast du jetzt abgenommen?" und "Welche Kleidergröße hast du jetzt?". Während sich die erste Frage leicht beantworten lässt, kann ich bei der zweiten immer nur ungefähre Angaben machen, denn: Irgendwie nehme ich ziemlich unproportional ab.


Auch, wenn insgesamt alles weniger geworden ist, habe ich immer noch ziemlich dicke Oberschenkel, viel Hüftspeck und einen, Verzeihung, fetten Arsch. Obenrum hingegen ist im Verhältnis alles sehr viel schmaler, wenn auch immer noch gut mit Speck gepolstert.

Gestern wollte ich der Frage nach der aktuellen Kleidergröße dann auf den Grund gehen und habe in der Boutique, in der ich arbeite, meine Chefin fast zum Wahnsinn getrieben, indem ich kurzerhand jedes Kleidungsstück anprobierte, das irgendwie so aussah, als könnte es mir passen.



Ergebnis: Bei Pullovern passe ich durchweg in Größe 40 bis 42 rein. Bei Hosen hingegen braucht es dann mindestens eine 44; oft auch eine 46.
Wo wird das hinführen? Wenn das so weitergeht, trage ich am Ende in Oberteilen vielleicht Größe 36 und in Hosen Größe 42 - wie sieht das denn aus?

Gut, vermutlich immer noch besser, als überall Größe 52 zu benötigen, aber trotzdem: Die Götter der Gewichtshalbierung könnten durchaus mehr Geschick auf die Ausgewogenheit meiner Proportionen legen. Finde ich.

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