Uni-Theatergruppe Schall und Rauch spielt "Fressen und Freisein"

Enya Steinbrecher

"Fressen und Freisein" – das ist das Motto, unter dem sich das Theaterensemble "Schall und Rauch" dieses Wochenende auf Freiburger Bühnen präsentiert. Am Samstag ist Premiere.

Elf verschiedene Stücke brachte das Freiburger Studierenden-Ensemble "Schall und Rauch" bereits auf die Bühne – jedes Mal in einer anderen Konstellation. Dieses Wochenende stellen sie mit "Fressen und Freisein" erstmals ein komplett selbstgeschriebenes Stück auf die Beine.


Man sei dabei sehr induktiv vorgegangen, sagt Daniel Mandel, Mitglied von "Schall und Rauch". Bereits im Juli hat der Schreibprozess begonnen, seit Oktober wird geprobt. In den Texten verarbeiten die Studenten in erster Linie Themen, die sie selbst beschäftigen. Dabei beschränke "Fressen" sich nicht auf Nahrungsaufnahme – Fressen bezeichne hierbei den allgemeinen Konsum, auch im immateriellen Sinn, erklärt Mandel: Dinge, die einen verschlingen zum Beispiel. Hierarchie und Schuld zählen hierbei zu den Beispielen, die das Ensemble-Mitglied nennt. Im Gegensatz dazu stehe immer das "Freisein".

Das Besondere an ihrem Ensemble sei, dass es keine Hierarchien gäbe: Im Verlauf der Produktion hat jedes der Mitglieder sowohl geschrieben als auch bei der Inszenierung geholfen. Dabei ist die Konstellation der studentischen Theatergruppe jedes Semester eine andere: In der vorlesungsfreien Zeit wird ein Konzept erarbeitet und man überlegt sich, wie viele Schauspieler benötigt werden. "Dann gibt es ein offenes Casting", sagt Daniel Mandel.

Selbst er wisse nicht, was genau den Zuschauer letzten Endes erwartet. Neben den selbstgeschriebenen Texten, Musik und Tanz steht auch Improvisation auf dem Programm.
Was: Aufführung "Fressen und Freisein" der studentischen Theatergruppe "Schall und Rauch"

Wann: 20., 21. und 22. Januar, 20 Uhr

Wo: Theatersaal an der Alten Universität

Eintritt: 5 Euro, 3 Euro ermäßigt