Uni setzt IQ-Regelung bis zu neuem Urteil aus

Christian Deker

Studierende mit einem IQ von über 130 und Stipendiaten der Begabtenförderungswerke werden bis auf weiteres nicht mehr von der Studiengebühr befreit. Das hat das Rektorat der Uni Freiburg heute beschlossen. Man wolle die abschließende Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg (VGH) abwarten, teilte die Uni mit.



Seit Sommersemester 2007 hatte die Universität Studierende von  der Zahlung der Studiengebühren befreit, die entweder einen aktuellen IQ-Test mit Punktzahl von mindestens 130 oder das Stipendium eines anerkannten Begabtenförderungswerks vorweisen konnten.


Diese Regelung hatte das Verwaltungsgericht Freiburg nach Klage von vier Studierenden für rechtswidrig erklärt, da die Universität zusätzlich Studienleistungen zu berücksichtigen habe. Gegen diese Urteile hat die Universität die Zulassung der Berufung beim VGH in Mannheim beantragt.

Laut Uni werden Studierende ab dem Sommersemester 2008 nicht mehr befreit. Auch neue Anträge können bis zur Entscheidung des VGH nicht mehr gestellt werden.

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  [Foto: Till Westermayer, Lizenz des Originals: CC-BY-SA, Bearbeitung: cd]