Tag 1: Anstoß und Ice-Spray

Herm

Anstoß für das Projekt "Schweiß-Rot-Gold"! Unser potentieller Nachnominierungskandidat Herm startet sein Last-Minute-Unterfangen mit Blick auf die Nationalelf und steht vor 2 Wochen vollem Programm. Doch wie legt man los, mit Trainingsplan in der Tasche aber ohne Plan im Kopf?



Es kann losgehen! Zwei Wochen Zeit habe ich noch, um mir den Weg nach Südafrika zu bahnen und um wendig genug zu werden, um auch in letzter Sekunde noch in eine Lücke einspringen zu können. Die Hoffnung ist da! Ein wenig utopisch mag es auf den ersten Blick vielleicht sein, aber dieses aufbrausende Dickerchen hier war ja schließlich auch mal bei der ein oder anderen Weltmeisterschaft dabei (und soll dort wohl auch ganz gut gewesen sein). Gut, bezogen auf die zeitliche Komponente macht diese Argumentation in etwa so viel Sinn, wie der aktuelle WM-Werbespot einer großen Fast-Food-Kette.


Deshalb zurück zu den harten Fakten. Nur wie beginnt man ein derartiges Projekt? Ein Trainingsplan ist da, nur fehlt sozusagen noch ein wenig der Plan zum Plan. Ich habe mich dafür entschieden, Heute nicht direkt ins volle Trainingsprogramm einzusteigen. Es heißt ja schließlich, dass man mit guter Vorbereitung bereits die halbe Miete hätte. Diese Redensart habe ich zwar aus der dritten Klasse, als ich im Ethik-Unterricht meinen ersten Vortrag halten musste, ich denke aber, dass es auch hier greifen wird.

Ganz wichtig ist da natürlich die medizinische Vorbereitung. Mein persönlicher Fitnesscoach hat mir hierfür ein kleines Paket zusammen gestellt:



Ich weiß allerdings noch nicht, wie ich das zu werten habe. Wirklich reines Provisorium oder doch ein Wink mit dem Zaunpfahl? Wir werden sehen.

Gerade in der Nationalmannschaft ist neben der entsprechenden sportlichen Leistung auch ein gutes Standing sehr wichtig. Ein Beispiel dafür ist Torsten Frings. Der spielte nicht nur eine gute Saison, sondern scheint mit zwielichtigen Zaubertricks auch noch reihenweise Vertreter auf seiner Spielposition auszuschalten. Gereicht hat es letztlich trotzdem nicht.

Aber auf so etwas möchte ich mich gar nicht erst einlassen. Ich werde versuchen mich auf positive, aktive, wie auch moderne Art und Weise dem Bundestrainer anzunähern:

 

So habe ich mich auch unter das Facebook-Umfeld des neuen Nationalmannschaftskapitäns Philipp Lahm gemischt. (Das allerdings neben aktuell 12.493 weiteren Personen, Tendenz steigend) Mal sehen, ob es letztlich was bringen wird.

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